Presseerklärung
Werder, den 08.09.2009
Anlässlich der Veröffentlichung des “Schwarzbuches
Umweltpolitik“ der Naturschutzverbände erklärt das Mitglied des Landtages und
Direktkandidat im Wahlkreis 19 Dr.
Andreas Bernig:
Naturpark „Mittlere Havel“ von unten ist eine neue
Chance!
Die kritische Bilanz der Naturschutzverbände im gestern
vorgelegten „Schwarzbuch Umweltpolitik“ zeigt, dass es in Brandenburg
dringenden Handlungsbedarf gibt.
Die SPD-Geführte Landesregierung hat die gesetzlichen
Regelungen auslaufen lassen, so dass keine Naturparke mehr eingerichtet werden
können.
Aber es gibt Initiativen vor Ort.
Seit Jahren versucht der Förderverein „Naturpark Mittlere
Havel“ von unten einen solchen Naturpark zu errichten. Ein mit EU-Mitteln
gefördertes Gutachten belegt, dass die Region der „Mittleren Havel“ (Kloster
Lehnin, Ketzin, Groß Kreutz und der östliche Rand der Stadt Brandenburg)
ausreichend Potential besitzt, um einen weiteren Naturpark zu errichten.
Der Vorteil eines Naturparkes liegt darin, das in
Kooperation der beteiligten Gemeinden und mit Unterstützung des Landkreises die
wirtschaftlichen, kulturellen und touristischen Potentiale viel besser
erschlossen und vermarktet werden können.
Das ist eine große Chance für die Region, ein hervorragendes
regionales Marketinginstrument!
Andererseits müssen z.B. Landwirte keine Befürchtungen
haben, zusätzliche Aufgaben erfüllen zu müssen, da Naturschutz- und
Landschaftsschutzgebiete längst eingerichtet sind und nicht erweitert werden.
Da das Land aus finanziellen Gründen derzeit die Einrichtung
eines weiteren Naturparkes nicht unterstützen will, ist jetzt geplant den Förderverein zum
Naturparkverein „Mittlere Havel“ weiter zu entwickeln.
Die beteiligten
Gemeinden und der Landkreis haben dadurch die Chance der Region einen
Entwicklungsschub zu geben.
Pro Kommune, die Mitglied des Vereines wird, fallen 14.500,-
€ zur Schaffung einer Planstelle an. Das sollte das zukunftsträchtige Projekt
Wert sein.
Das Land hat schon länger signalisiert, dass es eine Unterstützung von dort gibt, wenn sich
die Kommunen und der Landkreis einig sind.
Es ist an der Zeit zu handeln und das Land beim Wort zu
nehmen!




















