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21. Rang

mit 415 Unterstützer-Stimmen

Partei: DIE LINKE
Listenplatz: 17

Wohnort: Potsdam
Alter: 25
Familienstand: ledig

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Katharina Dahme  DIE LINKE

Meine Statements


Ich möchte gewählt werden, weil …

ich mich als junger Mensch im Landtag für mehr soziale Gerechtigkeit einsetzen will. Für junge und alte Menschen, für Arbeitnehmer ebenso wie für Arbeitslose.

Meine Ziele für Brandenburg:

Ausbau und Erhalt der Infrastruktur vor allem in den ländlichen Regionen und für junge Menschen vor allem (kosten)freier Zugang zu guter (!) Bildung.

Meine Ziele für meinen Wahlkreis:

Ich trete nur auf der Liste an, deswegen: Erst- UND Zweitstimme für DIE LINKE. : )

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Katharina Dahme  (DIE LINKE) vor etwa 1 Jahr

Flüchtlinge hoffen auf Freizügigkeit - Neues Deutschland

Flüchtlinge hoffen auf FreizügigkeitNeues DeutschlandDie Brandenburger LINKE ist trotz aller Probleme optimistisch. »Wo ein Wille ist, muss auch ein Weg sein«, sagt Katharina Dahme. ...

Neuer Artikel vor mehr als 2 Jahren

Ausbildungsplätze statt Auslandseinsätze! [2]

Nachdem ich das vergangene Wochenende noch im Unistress untergegangen bin, konnte ich mich am Dienstag - nach Abgabe meiner Hausarbeit zum Thema Hartz IV - endlich an der Kampagnentour der Linksjugend ['solid] beteiligen. Unter dem Motto 'Mitkämpfen!' ist der Jugendverband noch bis zum Wahltermin in insgesamt über 30 Städten und...
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vor mehr als 2 Jahren Katharina Dahme 

Presseerklärung: Nach den Wahlen ist vor den Wahlen - jetzt mitkämpfen statt mitmeckern!

Linksjugend ['solid] startet Kampagne

Es gibt gute Gründe sich aufzuregen: über die Bildungsmisere, über Armut und Sanktionen durch Hartz IV, über den neuen Thor-Steinar-Laden der Rechtsextremen im Ort, über Arbeitslosigkeit und vieles mehr. "Meckern ist also erlaubt, ändert an den Missständen aber wenig", sagt Norbert Müller, Kandidat der LINKEN zur Landtagswahl und Landessprecher der Linksjugend ['solid] Brandenburg.

Deshalb startet der Jugendverband der LINKEN am heutigen 02. September seine Kampagne zur Landtagswahl. Müller weiter: "Wir wollen vor allem junge Menschen gewinnen, sich für eine andere Politik zu engagieren. Eine Politik jenseits von leeren Versprechungen, wie wir sie von den Koalitionsparteien SPD und CDU gewohnt sind. Wir treten glaubwürdig für gute und trotzdem kostenfreie Bildung, genügend Ausbildungsplätze in Brandenburg und den Ausstieg aus der Braunkohle ein.“

In der Zeit bis zur Landtagswahl am 27. September wird das Kampagnenteam über 30 Orte besuchen und dort Gespräche mit jungen Menschen führen, über die Probleme vor Ort und was man dagegen tun kann.

Katharina Dahme, ebenfalls Landessprecherin und Kandidatin für die LINKE: „SPD und CDU haben während der Großen Koalition in den letzten zehn Jahren Glaubwürdigkeit verspielt. Gerade die aktuellen bildungspolitischen Forderungen sind eine Farce, betrachtet man die Politik der Parteien in den vergangenen Jahren. Da haben sie das glatte Gegenteil praktiziert. Nur mit der LINKEN kann es einen grundsätzlichen Politikwechsel beispielsweise in der Bildung und bei der Umwelt geben. Die SPD muss sich nach den Wahlergebnissen der vergangenen Monate überlegen, ob sie endlich zu einer sozialen Politik zurückkehren will. Macht sie weiter wie bisher, ist sie für uns nicht regierungsfähig."

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Katja2
vor mehr als 2 Jahren Katharina Dahme 

CDU will Lehrerstellen schaffen, die sie selbst gekürzt hat / Linksjugend ['solid] bezweifelt Glaubwürdigkeit der Koalitionsparteien /

Die Parteien haben Bildung als Wahlkampfthema für sich entdeckt. Jüngst ist es die CDU, die mit der Forderung nach Schaffung 1500 neuer LehrerInnenstellen in die Öffentlichkeit tritt. Katharina Dahme, Kandidatin der LINKEN zu den Landtagswahlen, findet dies unglaubwürdig: "Seit 2004 hat die CDU gemeinsam mit der SPD über 4400 LehrerInnenstellen gestrichen. Jetzt will sie plötzlich wieder 1500 Lehrerinnen und Lehrer einstellen. Das ist ein offenes Schuldeingeständnis und riecht nach WählerInnenbetrug."

Auch die Schließung von fast 200 öffentlichen Schulen seit 2004 und somit längere Schulwege hätte die CDU mitzuverantworten. "Dabei hätte man die sinkenden SchülerInnenzahlen nutzen können, um endlich kleinere Klassen zu realisieren, statt Schulen zu schließen. Eine individuelle Förderung bei einer Klassenstärke von über 30 SchülerInnen ist einfach unmöglich", meint die 22-jährige Studentin aus Potsdam, die auch Landessprecherin der Linksjugend ['solid] ist. Die von ihnen jetzt selbst geforderte Verkleinerung der Schulklassen habe die große Koalition seit 10 Jahren verhindert.

Der Brandenburger Jugendverband der Partei DIE LINKE fordert den Erhalt von Schulstandorten und die Einstellung von 500 Lehrerinnen und Lehrern jährlich in den nächsten fünf Jahren sowie die Schaffung von 500 zusätzlichen Stellen für SchulsozialarbeiterInnen und SchulpsychologInnen, die schrittweise Absenkung der Klassenstärke auf maximal 15 SchülerInnen und kostenfreie SchülerInnenbeförderung mit dem öffentlichen Nahverkehr.

Katharina Dahme: "Wir werden SPD und CDU beim Wort nehmen. DIE LINKE wird nach den Wahlen erneut Anträge in den Landtag einbringen, die ihre Forderungen aus dem Wahlkampf aufgreifen. Wir werden sehen, ob sie dann endlich bereit sind umzusetzen, was sie in den letzten 10 Jahren Regierungskoalition verweigert haben."

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Katja2
vor mehr als 2 Jahren Katharina Dahme 

Verteidigungsminister Jung (CDU) will mal wieder die Bundeswehr im Innern einsetzen dürfen.
Eine realere Bedrohung als der Terror sind jedoch die Angriffe auf die soziale Sicherheit. Dagegen hilft keine Bundeswehr, sondern nur eine starke LINKE.

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Katja2

Deine Frage an Katharina Dahme 

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Holger fragt vor mehr als 2 Jahren

Hallo Katharina Dahme,

wie ist ihre Meinung zu Opelrettung und dem abschließenden Verkauf von Opel an Magna?

Ein wichtiges Thema aus meiner Sicht, mal sehen ob es nach den Wahlen noch zu weiteren Insolvenzlösungen kommt.

Danke für eine Antwort,

Holger Michaels

Katharina Dahme 

Lieber Holger Michaels,

ich finde ehrlich gesagt erschreckend, wie auf dem Rücken der Opelbeschäftigten Wahlkampf ausgetragen wird. SPD und CDU verzeichnen die vermeintliche Opelrettung als Erfolg, die FDP kritisiert (auch in Person des Bund-Länder-Verantwortlichen, der sich überall zu Wort meldet).

Für uns waren die Bedingungen von Anfang an der Erhalt der Arbeitsplätze und Standorte und zwar europaweit. Nun werden aber doch mehr Arbeitsplätze als zunächst befürchtet abgebaut und die 4500 Stellen in Deutschland bzw. 10500 in ganz Europa sind auch nur der Anfang. Am Ende ist fraglich, ob Opel mittelfristig überhaupt gerettet werden kann.

Auch ich frage mich natürlich, warum zu einer solchen Zeit nicht grundsätzlich umgedacht wird und man zum Beispiel die Weichen für umweltfreundlichere Modelle legt. Wie auch immer es mit Opel weitergeht, die Belegschaft muss unbedingt in die Entscheidungen einbezogen werden. Was meinen Sie?

Viele Grüße,
Katharina

Katja2
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Mario Dannenberg fragt vor mehr als 2 Jahren

Sehr geehrte Frau Dahme!
Wie stehen Sie zu einer Koalition aus Linken, Sozialdemokraten und Grünen?
Und wie beurteilen Sie die Tatsache, daß ehemalige Stasi-Mitarbeiter an der Spitze der Linken in BB stehen? Ich weiß, daß diese Frage nicht einfach ist, doch gibt es diesbezüglich ständig Fragen in meinem Umfeld! MfG Mario

Katharina Dahme 

Lieber Mario,

danke für die Geduld. Die Hausarbeit ist abgegeben, so dass ich mich um die Fragen kümmern kann.

Zu rot-rot-grün: Ich bin nicht dogmatisch, sondern mache das von den Inhalten abhängig. Wenn es möglich ist, mit SPD und Grünen soziale, friedliche und fortschrittliche Politik zu machen, dann ist eine Zusammenarbeit denkbar. Das ist momentan leider nicht der Fall.

Ich stehe in Brandenburg für Forderungen, von denen ich für keine Koalition der Welt abrücken würde: Keine Kürzungen in den Bereichen Bildung und Soziales! Einem solchen Haushalt würde ich nicht zustimmen.

Was die SPD betrifft, so sieht es in Brandenburg danach aus, als würde sie lieber mit der CDU weiterregieren. Wenn man sich also eine sozialere Politik in Brandenburg wünscht, muss man DIE LINKE wählen.

IM-Frage: Ich mache meine Beurteilung solcher Vergangenheiten davon abhängig, was Personen damals genau getan haben und wie sie nach der Wende damit umgegangen sind. Wer Reue zeigt und sich distanziert, hat m.E. eine Chance verdient, sich heute für eine bessere Gesellschaft einzusetzen. Kerstin Kaiser macht dies seit langem: /www.kerstin-kaiser.eu/persoenlich/meine_vergangenheit

Viele Grüße,
Katharina

Katja2
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Marlis Richter fragt vor mehr als 2 Jahren

Liebe Frau Dahme,
leider sind Sie gar nicht auf meine Frage in puncto Sanierung der Kitas eingegangen, sondern haben sich mehr auf den Personalschlüssel konzentriert, der meiner Meinunug nach, nicht nur für die 0-3 Jährigen erheblich erhöht werden muss. Wie und woher wollen Sie das Geld für eine Verbesserung der jetzigen Kitazustände nehmen. Laut Bildungsminister Rupprecht stehen keine Gelder zu Verfügung. MfG Marlis Richter

Katharina Dahme 

Liebe Frau Richter,

wenn ich schreibe, dass Bildung für mich Prorität hat, dann betrifft das aus meiner Sicht auch die Ausgaben. Es muss endlich wieder mehr Geld für Bildung ausgegeben werden, das betrifft auch die KITAs. Das Geld ist überall knapp, aber es wäre da.

Solange wir beispielsweise als Land keine Wassernutzungsentgelte von Vattenfall erheben, entgehen uns jährlich 20 Millionen €, die wir in die Sanierung der KITAs investieren könnten. Solange wir genug Geld haben, um den Neubau eines Schlosses und den entsprechenden Umbau der Verkehrswege mit Millionen € zu bezuschussen, kann mir auch kein Holger Rupprecht weismachen, dass andernorts keine Gelder zur Verfügung stehen. Es gibt viel zu viele überflüssige Großprojekte in Brandenburg, die Geld verschlingen.

Es ist eben eine Frage der Prioritätensetzung. Wenn man wie die Große Koalition im Bundesrat der Schuldenbremse zustimmt, dann wird es in den kommenden Jahren immer schwieriger für die Finanzierung der KITAs. Dabei muss man gerade in Zeiten der Krise in die Zukunft investieren - das heißt, in unsere Kinder.

Freundliche Grüße,
Katharina Dahme

Katja2
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Homuth fragt vor mehr als 2 Jahren

Liebe Katja,
kannst Du Dein Ziel des Ausbaus und Erhalts der Infrastruktur in ländlichen Räumen etwas näher erläutern?
Danke und viele Grüße, Iris

Katharina Dahme 

Liebe Iris,

es geht mir dabei um ein gleichwertiges Leben in allen Regionen Brandenburgs. Platzeck betreibt eine sogenannte Leuchtturm-Politik, wonach bestimmte Regionen und Projekte besonders gefördert werden sollen. Folge ist, dass es ganze Regionen gibt, die kaum noch Förderung erhalten und in denen die Infrastruktur darunter leidet.

Zu einem lebenswerten Brandenburg gehört meiner Meinung nach, dass man - egal in welchem Ort oder Landkreis man lebt - Zugang zu Gesundheit, Bildung und Kultur hat. Das heißt zum Einen, dass Schulstandorte und Jugendclubs erhalten bleiben müssen (die Große Koalition hat in der letzten Legislatur knapp 200 Schulen geschlossen und Mittel des Landesjugendplans gestrichen). Das heißt zum Zweiten, dass Ärztepraxen in der Fläche nicht immer mehr zur Seltenheit werden dürfen. Zum Dritten muss dafür gesorgt werden, dass der Öffentliche Nahverkehr ausgebaut statt ausgedünnt wird. Der ÖPNV muss zudem bezahlbar bzw. Schülerbeförderung für die Eltern kostenfrei sein. Das Mobilitäts- oder auch Sozialticket sollte es auch für Tages- und Kurzfahrten geben.

Das war jetzt viel auf einmal. Ich bin also offen für weitere Detailfragen. ;)

Viele Grüße,
Katharina

Katja2
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Marlis Richter fragt vor mehr als 2 Jahren

Hallo Frau Dahme,
Potsdam rühmt sich mit dem Titel kinderfreundlichste Stadt Deutschlands.Trotz kinderunfreundlichen Zuständen in unsanierten und überfüllten Kitas. Den, mehr als unzureichenden Betreuungsschlüssel, brauche ich, glaube nicht zu erwähnen, der ist bekannt. Irgendwelche Vorschläge zur Verbesserung der Kitazustände, die auch umgesetzt werden können?

Katharina Dahme 

Liebe Frau Richter,

da Sie den Personalschlüssel angesprochen haben, wissen Sie vielleicht, dass wir seit Jahren versuchen, diesen zugunsten der Kleinsten zu verbessern. Die Anträge der LINKEN dazu im Landtag wurden von SPD und CDU leider abgelehnt. Eine Verbesserung beim Personalschlüssel könnte aber - und muss meiner Meinung nach auch - umgesetzt werden. Das Personal muss aber auch entsprechend der Tätigkeit gut bezahlt sein, weshalb wir den Streik der ErzieherInnen unterstützt haben.

Für mich hat Bildung Priorität, weshalb ich nicht nur Kürzungen finanzieller Mittel in diesem Bereich verhindern will, sondern auch zusätzliche Investitionen fordere. Auch für notwendige Sanierungen.

Es muss einen Rechtsanspruch auf KITA-Plätze geben, auch für Eltern, die arbeitslos sind. Die Versorgungsquoten in Brandenburg sind mit 93% für 3- bis 6-Jährige und nur 43% für die unter Dreijährigen viel zu niedrig.

Für jedes Kind muss ein KITA-Platz vorhanden sein und jedes Kind verdient Aufmerksamkeit und gute Betreuung. Rechtsanspruch auf KITA-Platz bzw. Versorgung in der Fläche, Verbesserung des Personalschlüssels und dafür mehr Geld gehen Hand in Hand.

Viele Grüße,
Katharina Dahme

Katja2
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Ninchen fragt vor mehr als 2 Jahren

Hallo Frau Dahme,
in Brandenburg fehlt es an immer mehr Facharbeitern. Und immer wieder lese ich, dass es gar nicht zu wenig Azubi-Plätze gibt, sondern das die passenden Azubis fehlen? Ist das so und wenn ja, was wollen Sie konkret dagegen tun?

Gruß
Nina F.

Katharina Dahme 

Liebe Nina,
die Zahlen für Brandenburg sprechen eine deutliche Sprache. Zuletzt kamen auf 10.113 gemeldete Ausbildungsstellen 21.065 junge Menschen, die eine Ausbildung gesucht haben (Daten der Bundesagentur für Arbeit). Die Chancen, eine Ausbildung in Brandenburg zu bekommen, stehen also 50:50 - und da zählen dann auch all diejenigen Angebote dazu, die einem vielleicht gar nicht zusagen, die man aber annimmt, wenn man nichts anderes findet.
Du sprichst den Fachkräftemangel an, den es in manchen Bereichen tatsächlich gibt. Das hängt mit der Ausbildung insofern zusammen, als dass Azubis oft als billige Arbeitskräfte dienen und der Arbeitgeber daher schon zu Beginn Fähigkeiten voraussetzt, die die/der Azubi eigentlich erst erlernen soll. Mit "passenden" Azubis sind also oft die gemeint, die schon direkt in die Arbeit einsteigen können. Das hat mit einer qualifizierten Ausbildung aber leider nicht mehr viel gemein. Gleichzeitig gibt es auch das andere Extrem, wenn Auszubildende Kaffee kochen oder die Werkstatt fegen müssen. Dann ist es auch nicht verwunderlich, wenn in der Folge ein Fachkräftemangel entsteht.
Zeichen alle - wenn noch Fragen sind, dann nachhaken.
Viele Grüße, Katharina

Katja2
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Juliane Prestel fragt vor mehr als 2 Jahren

Hallo Frau Dahme, was muss sich nach Ihrer Meinung an unserem Bildungssystem in Brandenburg ändern? Seit Jahren kriegt man immer nur Versprechungen, die Auswirkungen von Reformen zeigen sich meist erst in der nächsten Schülergeneration. Was wollen Sie in dem Bereich leisten. Einen Gruß aus der schönen Uckermark

Katharina Dahme 

Liebe Frau Prestel,

langfristig muss das Bildungssystem dahingehend verändert werden, dass junge Menschen nicht blind auswendig, sondern tatsächlich für sich selbst lernen (wie oft behauptet wird, aber selten der Realität entspricht). Außerdem müssen wir die große soziale Selektion überwinden, nämlich den Zustand, dass Kinder aus ärmeren Familien nachweislich schlechtere Bildungschancen haben.

Kurzfristig brauchen wir mehr Investitionen in Bildung statt in Banken, in den letzten Jahren wurde andauernd gespart. Wir brauchen mehr Lehrpersonal und SchulsozialarbeiterInnen, kleinere Klassen und in vielen Regionen auch kürzere Wege für SchülerInnen. Schulen dürfen nicht weiter geschlossen werden!

Ganz wichtig: Bildung ist Menschenrecht und keine Ware, darf daher nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Kostenfreie Bildung muss gewährleistet werden, vom KITA-Platz bis zum Studium.

Wegen all dieser Forderungen habe ich mich zuletzt auch am Bildungsstreik im Juni beteiligt.

Wenn Sie etwas konkreter wissen möchten, nur zu.

Viele Grüße,
Katharina

Katja2
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Sandro Witt fragt vor mehr als 2 Jahren

Liebe Katharina, ihr habt ja in Brandenburg ähnlich wie wir in Thüringen arge Probleme mit Rechtsextremen. Was empfiehlst du Jugendlichen die von Rechtsextremen von DVU oder NPD angesprochen werden zu tun. Viele Jugendlichen habe ja wenig Perspektive und da kommen mal welche die wirklich anpacken? Das ist doch häufig die Antwort. Wie siehst du das und was muss passieren dagegen?

Katharina Dahme 

Lieber Sandro, leider werden Jugendliche und ihre Probleme oft nicht ernst genommen. Sie merken, dass wenig in ihre Zukunft investiert wird (z.B. in Bildung, Ausbildung). Im Gespräch mit ihnen muss man deutlich machen, dass die Rechtsextremen mit ihrer auf Ausgrenzung aufbauenden Ideologie keinen Ausweg aus den Problemen darstellen, sondern nur Sündenböcke benennen wollen. Wenn man die Lebenssituation der Menschen verbessert, sind sie weniger anfällig für solch ausgrenzende Argumente von rechts.

Katja2
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21. Rang

mit 415 Unterstützer-Stimmen

Partei: DIE LINKE
Listenplatz: 17

Wohnort: Potsdam
Alter: 25
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Fragen an Katharina Dahme 


1. Frage:

Die Arbeitslosenquote liegt in Brandenburg bei rund 12 Prozent. Wie kann die Arbeitslosigkeit abgebaut werden?

Zum Beispiel durch die Förderung des Öffentlichen Beschäftigungssektors. Die Jugendarbeitslosigkeit ist besonders dramatisch und verdient mehr Aufmerksamkeit.

2. Frage:

Welche Maßnahmen werden Sie ergreifen, um den Jugendlichen in Brandenburg eine berufliche Perspektive bieten zu können?

Zunächst Ausbau von Studien- und Ausbildungsplätzen. Azubis nicht als billige Arbeitskräfte ausbeuten, sondern eine Vergütung zahlen, von der sie leben können.

3. Frage:

Was raten Sie jemandem, der aus dem Land Brandenburg abwandern will?

Ich rate ihm nichts, sondern wünsche ihm viel Glück und Erfolg. Jeder entscheidet das für sich, auch wenn es schade ist, dass junge Menschen abwandern.

4. Frage:

Wie stehen Sie zum Wahlrecht ab 16 Jahren für den Landtag und die Kommunalparlamente?

Wir fordern das seit langem in unserem Wahlprogramm. Jungen Menschen, denen man Hartz IV zumutet, den kann man auch zumuten, wählen zu gehen.

5. Frage:

Welche jugendpolitischen Schwerpunkte werden Sie in den nächsten fünf Jahren umsetzen?

Endlich gute Bildung für alle, unabhängig von Familie, Wohnort und Geldbeutel. Mehr Geld für den Landesjugendplan und Erhalt von bzw. Zugang zu Jugendkultur.

6. Frage:

Wie ist Ihre Haltung zu Studiengebühren an Brandenburger Hochschulen?

Wir fordern ein Verbot jegilcher Studiengebühren, das heißt auch von Rückmeldegebühren. Bildung ist keine Ware, sondern ein Menschenrecht.

7. Frage:

Wie können Rechtsextremismus und Antisemitismus in Brandenburg wirksam bekämpft werden?

Durch Unterstützung antifaschistischen Engagements und Förderung von Bündnissen & Programmen gegen rechts. Auf Bundesebene muss die NPD endlich verboten werden.

8. Frage:

20 Jahre nach der friedlichen Revolution 1989 wird Brandenburg eine/n Beauftragte/n „zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur“ erhalten. Wie ist Ihre Meinung dazu?

Wir sind seit jeher an der Aufarbeitung der DDR-Geschichte interessiert. Es darf aber keine Gleichsetzung mit den Verbrechen des Nationalsozialismus geben.

9. Frage:

Wie kann sich Brandenburg in der gegenwärtigen Wirtschaftskrise am besten behaupten?

Unter der Krise wird natürlich auch Brandenburg leiden. Um das Schlimmste zu vermeiden, muss man nun zukunftsorientiert in Bildung und Soziales investieren.

10. Frage:

Was sind Ihre umweltpolitischen Forderungen für Brandenburg?

Förderung erneuerbarer Energien und schrittweiser Ausstieg aus dem Klimakiller Braunkohle bis 2040. Kein Ausverkauf Brandenburger Wälder und Seen. Vieles mehr.

11. Frage:

Wo sehen Sie den größten Handlungsbedarf im Verbraucherschutz?

Daseinsvorsorge darf nicht dem Wettbewerb unterliegen, sondern muss für alle gesichert sein. Klare Kennzeichnung von Lebensmitteln und deren Inhaltsstoffen.

12. Frage:

Was ist aus Ihrer Sicht das größte Problem in Ihrem Wahlkreis?

Ich habe keinen Wahlkreis. Aber eins der größten Probleme in Brandenburg ist die katastrophale Bildungspolitik der vergangenen Jahre.

13. Frage:

Drei Dinge, die Sie mit dem Land Brandenburg verbinden:

Erste Assoziation: Rainald Grebe mit dem Brandenburg-Lied. Lange Wege, weil Flächenland und teilweise schlechte Infrastruktur. Dafür schön grün und viel Wasser.

14. Frage:

Angenommen, Sie hätten drei Wünsche frei, die sich erfüllen würden, welche wären das?

Keine Nazis mehr im Brandenburger Landtag und nirgendwo, kostenfreie und gute (!) Bildung für alle, mehr Arbeits- und Ausbildungsplätze statt Hartz IV.

15. Frage:

Welchen Ihrer Gegenkandidaten würden Sie am ehesten wählen und warum?

Ich würde höchstens abwählen. Nämlich den Minister Rupprecht wegen seiner verfehlten Bildungspolitik und Minister Schönbohm wegen seines Überwachungswahns.

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Nachdem ich das vergangene Wochenende noch im Unistress untergegangen bin, konnte ich mich am Dienstag - nach Abgabe meiner Hausarbeit zum Thema Hartz IV - endlich an der Kampagnentour der Linksjugend ['solid] beteiligen. Unter dem Motto 'Mitkämpfen!' ist der Jugendverband noch bis zum Wahltermin in insgesamt über 30 Städten und...

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