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4. Rang

mit 1002 Unterstützer-Stimmen

Partei: DIE LINKE
Listenplatz: 28
Direktkandidat/in im Wahlkreis
Frankfurt (Oder)

Wohnort: Frankfurt (Oder)
Alter: 60
Familienstand: verheiratet, 2 Kinder

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Axel Henschke DIE LINKE

Meine Statements


Ich möchte gewählt werden, weil …

Wer mitentscheiden will, braucht soziale Sicherheit. Und soziale Gerechtigkeit geht nicht ohne Demokratie. Ich will, dass das die Runde macht.

Meine Ziele für Brandenburg:

Ein Brandenburg der Regionen, in dem auch der Rand in die Mitte gehört. Frankfurt gehört auf die Potsdamer Tagesordnung. Davon profitieren alle Brandenburger.

Meine Ziele für meinen Wahlkreis:

Ich möchte auf dem Frankfurter Anger keine Ziegen melken, sondern Frankfurt als Stadt mit Zukunft, in Europa. Dabei geht Bürgerinteresse vor Parteiinteresse.

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Manfred Sittauer fragt vor mehr als 2 Jahren

Sehr geehrter Herr Henschke,
mich würde noch interessieren, woher die Linke das Geld nimmt, wöchentlich mehrseitige Anzeigen zu schalten?
Ich habe neulich einen Bericht im Fernsehen gesehen, wo gezeigt wurde, wie das SED- Altvermögen in Sicherheit gebracht wurde.
Wäre es nicht sozialer, dieses geld für sozial Schwache zu spenden?

Axel Henschke

Lieber Herr Sittauer,

um auf ihre zweite Frage zu antworten: Unsere Demokratie lebt von der Kontrolle der Politikerinnen und Politiker durch informierte, mündige Bürgerinnen und Bürger.

In den wöchentlichen Anzeigen rechtfertigt DIE LINKE, rechtfertigen wir, unsere politischen Entscheidungen und unterbreiten inhaltliche Angebote. All das ist für uns Teil einer gesunden demokratischen Auseinandersetzung.

Mit freundlichen Grüßen
Axel Henschke

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Manfred Sittauer fragt vor mehr als 2 Jahren

Auf Ihrer Hompage schreiben Sie: "Auch durch mein Handeln wurde die persönliche Freiheit von Menschen dem Diktat der herschenden, auch von mir vetretenen und durchgesetzten, Ideologie unterworfen". Sie haben die Menschenrechte mißachtet.
Ich frage Sie, sehr geehrter Herr Henschke, wie können Sie jetzt als Volksvertreter derjenigen antreten, die Sie vor Jahren noch bespitzelt haben.
Es ist o.k., wenn man Fehler einsieht, Verantwortung dürfen Sie aber nicht mehr übernehmen.

Axel Henschke

Lieber Herr Sittauer,

ob ich Verantwortung übernehme oder mich als Volksvertreter bezeichnen darf, entscheiden die Wählerinnen und Wähler am Sonntag. Ich bin froh - auch als Konsequenz meiner Vergangenheit - dass die Bürgerinnen und Bürger heute die Wahl haben.

Seit 1998 bin ich Stadtverordneter und übernehme konkret Verantwortung.

Mit freundlichen Grüßen
Axel Henschke

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K
Klaus Peter fragt vor mehr als 2 Jahren

im Ranking 2009 des DIW belegt Ffo den 385 Rang v. 405 Regionen. Das ICOB wirbt mit Billiglohnland Brandenburg und die Entwicklung von in BG lebender Personen hat sich v. 12.2005(10974 zu 64656 Ew) zu 07.2009(10164 zu ca. 60588 Ew) nicht gerade positiv entwickelt. Wie sehen Ihre Visionen aus um einen positiven Richtungswechsel vorzunehmen.

Axel Henschke

Lieber Klaus Peter,
wie wir mit dem Abwärtstrend umgehen, steht für mich an erster Stelle. Richten wir uns ein in einer Stadt, die klein aber fein ist? Oder kämpfen wir für Frankfurt als starkes Oberzentrum? Ich teile die zweite Überzeugung.
Dabei stehen für mich zwei Strategien im Vordergrund:
Erstens müssen wir dem Negativtrend „antizyklisch“ entgegentreten und mehr Kraft aufbringen, um unser Frankfurt als lebenswerte Stadt zu erhalten. Dazu gehört für mich also beispielsweise der Ausbau der Straßenbahn nach Frankfurt Nord und über die Oder, der unseren ÖPNV so zuverlässig, ökologisch und komfortabel erhält wie er es momentan ist.
Zum anderen dürfen wir Schrumpfungsprozesse nicht nur verwalten, sondern müssen sie produktiv nutzen. Der Rückbau von Wohnungsbestand sollte nicht zu Verunsicherung und Mieterhöhung führen, sondern zu mehr Lebensqualität. Schülerrückgang sollte nicht Schulschließung bedeuten, sondern besseren Unterricht in kleineren Klassen.
Meine Vision ist also: Frankfurt als europäische Stadt in attraktiver Grenzlage, als Bildungsstadt mit guten Schulen und als Stadt mit Lebensqualität – im Kiez und in den eigenen vier Wänden.
Beste Grüße aus Frankfurt
Axel Henschke

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Stefan K. fragt vor mehr als 2 Jahren

sehr geehrter herr henschke,

leider kam es von zeit zu zeit immer wieder zu unglaublichen vernachlässigungen von kindern in frankfurt (oder). wie wird es ihrer meinung nach möglich sein, solche vorfälle in zukunft zu verhindern?

grüße aus jerusalem

Axel Henschke

Lieber Stefan,
schön, von Dir zu lesen, wenn gleich auch zu einem zu oft tragischen Thema.
Vor kurzem hat uns die Nachricht von einem weiteren Kindstod in Bayern erreicht. Spätestens jetzt ist klar, dass dieses Problem ein gesamtgesellschaftliches, kein regionales, Problem ist.
Die Vernachlässigung von Kindern ist auch ein Produkt sozialer Schieflagen, von Arbeits- und Perspektivlosigkeit. Die soziale Entmischung, wie sie durch den Stadtabriss in Frankfurt betrieben wird, muss aufhören. Familien, in denen es Probleme gibt, müssen in eine intakte Mietergemeinschaft integriert werden. Zugleich brauchen wir die strukturelle Unterstützung der Eltern – vor allem über in ausreichendem Maß vorhandene Kita-Plätze.
Familien, in denen die Gefahr einer Vernachlässigung von Kindern besteht, dürfen nicht an den Rand der Gesellschaft gedrückt werden.
Dabei muss es um Hilfestellungen, nicht um Kontrolle gehen.
Wir haben uns für einen aufsuchenden sozialen Dienst eingesetzt, der zu den Leuten kommt, statt sie – wie der OB wollte – mit Geldsummen zu locken. Da bleiben wir am Ball.
Lieber Stefan, soweit ich höre, hast Du in Israel mit Kindern gearbeitet. Ich wünsche Dir weiterhin viel Kraft. Axel

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Dieter Reim fragt vor mehr als 2 Jahren

Wie gehen Sie damit um, dass zwar plötzlich auch strikte Gegner einer Straßenbahnverbindung über die Oder zu Befürwortern einer solchem Linie geworden sind, aber vor noch nicht allzu langer Zeit der eindeutig größere Teil der Frankfurter Bürger dagegen gestimmt hat? Kommt die Straßenbahn nun doch? Wird da wieder einmal gegen den Willen der Wähler entschieden?

Axel Henschke

Lieber Herr Reim,

ich befinde mich ohne Frage in einem demokratischen Dilemma. Ich habe für die Straßenbahn über die Oder gestritten, um unseren ÖPNV bezahlbar und zuverlässig zu halten. Zugleich war mir - im Angesicht der skeptischen Haltung der Frankfurterinnen und Frankfurter - eine Befragung wichtig. Das klare Votum gegen die Bahn über die Oder habe ich akzeptiert.
Dem Grundgesetz nach sind Parteien wichtige Mitgestalter der öffentlichen Meinung. In diesem Sinne will ich mein Fähnchen nicht nach dem Wind richten, sondern die Frankfurterinnen und Frankfurter von meiner Position überzeugen. Meine Lehre aus der Befragung ist, die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger ernst zu nehmen und noch mehr auf Dialog und Überzeugung zu setzen. Wer jetzt einfach über die Köpfe der Frankfurter hinweg entscheidet - egal in welche Richtung - hat nichts aus der Befragung gelernt.

Beste Grüße aus Frankfurt
Axel Henschke

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Peter M. fragt vor mehr als 2 Jahren

Sehr geehrter Herr Henschke,
mit Sorge sehe ich die Aktivitäten rechter Parteien und Organisationen, besonders im aktuellen Wahlkampfgeschehen. Auch die Meldungen über die Drohnungen der NPD gegen einen dunkelhäutigen Politiker in Thüringen holen das Thema Kampf gegen den Rechtsradikalismus immer wieder auf die Tagesordnung.
Was wollen/werden Sie konkret in Ihrer Stadt und im Land Brandenburg gegen das Erstarken der Rechten tun?

Axel Henschke

Lieber Peter, mich hat das Beispiel auch schockiert, wenngleich Rechtsextremismus bei uns ein alltägliches Problem ist. Deshalb kann auch das Engagement dagegen nur ein alltägliches sein. Dazu gehört eine Kultur des Miteinanders, eine gut ausgestattete Polizei, die für Sicherheit sorgt, aber eben auch Schulsozialarbeiter und Street-Worker, die persönlich aktiv werden. Dafür habe ich mich eingesetzt und werden das weiterhin tun. Vor allem aber müssen wir die NPD als das entlarven, was sie ist: Rassisten und Antisemiten im Biedermannoutfit. Das aber geht nur, wenn sich die Parteien nicht weiter aus den Problemregionen zurückziehen und Flagge zeigen, Perspektiven schaffen für jung und alt, denn auf soziale Ängste setzen die rechten Rattenfänger. Wenn es so läuft, hoffe ich, dass wir den neuen Nazis etwas entgegensetzen können. Beste Grüße. Axel Henschke

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Thomas fragt vor mehr als 2 Jahren

Lieber Axel Henschke,
Herr Steinmeier will 4 Millionen Arbeitsplätze schaffen - in den nächsten 10 Jahren. Nicht schlecht.
Bei uns in FRankfurt ist Arbeitslosigkeit echt ein großes Problem. Haben Sie eine Idee, was man dagegen tun kann?

Axel Henschke

Lieber Thomas,
nicht nur eine: Die Brandenburger LINKE kämpft für 15000 Arbeitsplätze im öffentlich geförderten Beschäftigungssektor. Street-Worker, Bibliothekare, Schulsozialarbeiter – in unserer Stadt gibt es einiges zu tun. Gemeinnützige Arbeit soll vollwertig entlohnt werden. Das kann nur die öffentliche Hand.
Und Frankfurts Zukunft, wie auch die Brandenburgs insgesamt, liegt in den erneuerbaren Energien. Hier entstehen zukunftsfähige Arbeitsplätze, wenn die Politik die Rahmenbedingungen schafft.

Beste Grüße
Axel Henschke

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Fragen an Axel Henschke


1. Frage:

Die Arbeitslosenquote liegt in Brandenburg bei rund 12 Prozent. Wie kann die Arbeitslosigkeit abgebaut werden?

In SMS-Größe schwer erklärbar. Ich kämpfe für öffentlich geförderte Arbeit, für den Mindestlohn und Unternehmen, die ausbilden und Arbeitsplätze schaffen.

2. Frage:

Welche Maßnahmen werden Sie ergreifen, um den Jugendlichen in Brandenburg eine berufliche Perspektive bieten zu können?

Gute Schulen, gute Unis und Unternehmen, die ausbilden – dafür streite ich in Potsdam. Anstatt Großprojekte in den Sand zu setzen, in junge Köpfe investieren!

3. Frage:

Was raten Sie jemandem, der aus dem Land Brandenburg abwandern will?

Junge Leute auf Wanderschaft halte ich für normal. Mein Frankfurt ist ein schönes Fleckchen Erde. Gute Politik gibt denen Kraft, die hier bleiben.

4. Frage:

Wie stehen Sie zum Wahlrecht ab 16 Jahren für den Landtag und die Kommunalparlamente?

Ohne Zweifel dafür: Junge Leute an die Wahlurnen, weil es die Politik zwingt, mehr auf deren Interessen zu schauen. Was ist eigentlich mit dem Bundestag?

5. Frage:

Welche jugendpolitischen Schwerpunkte werden Sie in den nächsten fünf Jahren umsetzen?

Ich will das Schulsterben in Frankfurt beenden. Ich kämpfe für eine Ausbildungsplatzumlage auf Bundesebene, damit niemand nach der Schule auf der Straße sitzt.

6. Frage:

Wie ist Ihre Haltung zu Studiengebühren an Brandenburger Hochschulen?

Studiengebühren sind mit mir nicht zu machen. Klare Sache.

7. Frage:

Wie können Rechtsextremismus und Antisemitismus in Brandenburg wirksam bekämpft werden?

Politik muss da hingehen, wo es weh tut, auch in die Problemregionen. Gute Bildung und der Kampf gegen soziale Ängste, auf die rechte Rattenfänger setzen.

8. Frage:

20 Jahre nach der friedlichen Revolution 1989 wird Brandenburg eine/n Beauftragte/n „zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur“ erhalten. Wie ist Ihre Meinung dazu?

In den letzten 20 Jahren hab ich gelernt: Die Aufarbeitung auch meiner Vergangenheit geht nur im Dialog. Wenn ein neuer Beauftragter dazu beiträgt, ist das gut

9. Frage:

Wie kann sich Brandenburg in der gegenwärtigen Wirtschaftskrise am besten behaupten?

Die Wirtschaftskrise ist in Frankfurt nicht erst jetzt Thema. Von diesen Erfahrungen kann Brandenburg profitieren: in schwierigen Zeiten Perspektiven schaffen.

10. Frage:

Was sind Ihre umweltpolitischen Forderungen für Brandenburg?

Klimaschutzziele zu erreichen, bedeutet, regenerative Energien fördern, statt auf Braunkohle zu setzen. Die Alleen retten!

11. Frage:

Wo sehen Sie den größten Handlungsbedarf im Verbraucherschutz?

Transparenz im Bereich Daseinsvorsorge durchsetzen, bezahlbare Miete für die Frankfurter Verbraucherschutzzentrale sichern, Lebensmittel sich machen.

12. Frage:

Was ist aus Ihrer Sicht das größte Problem in Ihrem Wahlkreis?

Abwanderung und Arbeitslosigkeit. Unsere Stadt braucht bezahlbare Wohnungen, vernünftige Sportanlagen, bezahlbare Kultur und Arbeit, von der man leben kann.

13. Frage:

Drei Dinge, die Sie mit dem Land Brandenburg verbinden:

1. Familie, Hund und Kegel in Frankfurt, Neuberesinchen
2. viele schöne Erinnerungen und eine gute Zukunft, an der ich mitarbeite
3. der ruhige Strom der Oder

14. Frage:

Angenommen, Sie hätten drei Wünsche frei, die sich erfüllen würden, welche wären das?

Nochmal 20 sein – die Erfahrungen von heute, die Sorglosigkeit von gestern, die Weisheit von morgen
No War. Glückwunsch an die endlich FREIe HEIDe.

15. Frage:

Welchen Ihrer Gegenkandidaten würden Sie am ehesten wählen und warum?

Gute Frage.

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