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34. Rang
mit 199 Unterstützer-StimmenPartei: DIE LINKE
Listenplatz: 30
Direktkandidat/in im Wahlkreis
Havelland II
Wohnort: Dallgow-Döberitz
Alter: 35
Familienstand: verheiratet, 1 Kind
Andrea Johlige DIE LINKE
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Kurs aufs Land - Andrea Johlige zieht sich nach zwei Jahren vom Parteivorsitz der Havelländer Linken zurück
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Kurs aufs LandMärkische AllgemeineMit Andrea Johlige sprach Jana Einecke. MAZ: Frau Johlige, wie geht es Ihnen und der Linken? Andrea Johlige: Beiden geht es gut. Wir haben einen guten Bundesparteitag hinter uns und rüsten uns für künftige Aufgaben (lacht
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Schlossherr entließ SpitzenkochMärkische Allgemeine„Vor diesem Hintergrund kann auch ich der Vorlage zustimmen“, sagte Andrea Johlige (Die Linke), die schon im Finanzausschuss ein transparentes Konzept für das Schloss gefordert hatte. Für das Gespräch im
Die „Lustige Witwe“ soll das Vorzeigeschloss retten - Märkische Allgemeine
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Neuer JobMärkische Allgemeine... richtigen Ort sein muss“, sagt Andrea Johlige. Sie sitzt selbst im 18-köpfigen Landesvorstand der Linken, der über die Personalie entschieden hat. „Dort war auch bekannt, dass ich mich gerne in der Landespolitik bewege“, s
Deine Frage an Andrea Johlige
Hallo Frau Johlige,
ich habe in der Zeitung gelesen, dass Sie sich gegen eine Videoüberwachung am Dallgower Bahnhof einsetzen. Können Sie mir bitte erklären, weshalb? Ist doch super, wenn der Bahnhof sicherer wird...
Viele grüße,
Sabine
Hallo Sabine,
die Bahn wird einen Fahrstuhl installieren und will diesen videoüberwachen lassen. Solange dies nur den Fahrstuhl selbst betrifft, ist dies eine Entscheidung des Unternehmens und nicht zu beanstanden.
Der Tunnel, der auch von Menschen benutzt wird, die ins Ortszentrum wollen, gehört jedoch zum öffentlichen Raum und da muss Politik abwägen, ob es gerechtfertigt ist, jeden einzelnen, der durch den Tunnel geht, in seinen Persönlichkeitsrechten zu beschneiden und ihn unter Generalverdacht zu stellen, eine Straftat zu begehen. Menschen, die sich nicht überwachen lassen wollen, müssten Umwege in Kauf nehmen.
Der Bahnhof würde durch eine Videoüberwachung nicht "sicherer" (zumal er meines Wissens kein Kriminalitätsschwerpunkt ist). Durch Videoüberwachung wird Kriminalität nicht verhindert sondern nur verdrängt (konsequent müsste man dann den ganzen Bahnhof und den Vorplatz und irgendwann den ganzen Ort überwachen). Auch die Aufklärungsquote von Delikten ist nicht wesentlich höher als ohne Überwachung.
Deshalb habe ich mich in der Gemeindevertretung dafür eingesetzt, dass die Gemeinde klarstellt, dass der Tunnel nicht überwacht werden darf, was auch beschlossen wurde.
Eine Nachfrage - wenn du Unternehmerin bist, denkst du, dass du unvoreingenommen Arbeitnehmerinteressen vertreten kannst? Das Beispiel Sarah Wagenknecht kommt mir da in den Sinn. Ferner - wie kannst du eine Unabhängigkeit von deinem Unternehmernetzwerk garantieren?
Wenn man Unternehmer ist, wirft man sein soziales Gewissen nicht weg. Ich bin bspw. für einen gesetzlichen Mindestlohn von 8 Euro/Std., da wird es sicher Unternehmer geben, die das anders sehen, ich finde aber, dass die Menschen, von ihrer Arbeit auch leben können müssen.
Zur Unabhängigkeit: Jeder Politiker befindet sich in einem sozialen Netzwerk und wird seine Erfahrungen daraus auch in die Politik einbringen. Das ist auch solange ok, wie man nicht versucht, Einzelnen Vorteile zu verschaffen.
Deine Ziele für Brandenburg sind sehr löblich - wie stellst Du dir die Finanzierung deiner Ziele vor, da kaum zu erwarten steht, dass mehr Steuergelder für so ambitionierte Projekte vorhanden sein wetden, als derzeit. Ferner würde ich gern wissen, wie du die Arbeitgeber der Region in deine Vorhaben einzubinden gedenkst, da es ohne diese kaum möglich sein wird, deine Ziele umzusetzen.
Hallo Mike, ich bin Unternehmerin und kenne viele Firmen durch Unternehmensnetzwerke persönlich. Netzwerke sind der richtige Ort, Firmen in politische Vorhaben einzubinden, gerade weil hier auch kleine Unternehmen beteiligt sind.
Viele unserer Vorhaben sind durch Umschichtungen zu realisieren. Nachdem wir aber gesehen haben, wie viele Milliarden innerhalb weniger Stunden für angeschlagene Banken „besorgt wurden“, werden wir nicht zögern, beim Bund Mittel für Zukunftsinvestitionen einzufordern.
Was will Ihre Partei in Sachen Bildung erreichen?
Wie schätzen Sie das derzeitige Bildungssystem ein?
Derzeit sind Bildungschancen abhängig vom Einkommen der Eltern. Das wollen wir ändern. Langes gemeinsames Lernen, Durchlässigkeit zwischen den Schularten, Ganztagsangebote und kostenloser Zugang zu allen Bildungseinrichtungen sind wichtige Punkte, um die Nachteile von Kindern und Jugendlichen durch den sozialen Status ihrer Eltern, auszugleichen. Wir wollen die Qualität des Unterrichts dadurch verbessern, dass in keiner Klasse mehr als 24 Schüler sitzen und genügend Lehrer zur Verfügung stehen.
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Listenplatz: 30
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Havelland II
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Alter: 35
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Fragen an Andrea Johlige
1. Frage:
Die Arbeitslosenquote liegt in Brandenburg bei rund 12 Prozent. Wie kann die Arbeitslosigkeit abgebaut werden?
Schaffung öffentlich geförderter Beschäftigungssektor, Ausrichtung der Wirtschaftsförderung auf Arbeitsplatzschaffung, Unterstützung Klein- und Mittelstand
2. Frage:
Welche Maßnahmen werden Sie ergreifen, um den Jugendlichen in Brandenburg eine berufliche Perspektive bieten zu können?
Einsatz für Ausbildungsumlage - wer nicht ausbildet muss zahlen; Anreize für Unternehmen, junge ArbeitnehmerInnen einzustellen, Fort- und Weiterbildungsangebote
3. Frage:
Was raten Sie jemandem, der aus dem Land Brandenburg abwandern will?
es sich nochmal zu überlegen und auf jeden Fall wiederzukommen ;-)
4. Frage:
Wie stehen Sie zum Wahlrecht ab 16 Jahren für den Landtag und die Kommunalparlamente?
Ich bin für das aktive Wahlrecht ab 16 für Kommunal- und Landesparlamente und für das passive Wahlrecht ab 16 Jahre für Kommunalparlamente.
5. Frage:
Welche jugendpolitischen Schwerpunkte werden Sie in den nächsten fünf Jahren umsetzen?
Freizeitangebote und Netz von Jugendclubs- und -räumen ausbauen, Kontinuität in der Jugendarbeit durch langfristige Stellen für Sozialarbeiter und Streetworker
6. Frage:
Wie ist Ihre Haltung zu Studiengebühren an Brandenburger Hochschulen?
Ich bin für kostenlosen Zugang zu Bildung von KiTa über Schule bis Studium, deshalb klares Nein zu Studiengebühren
7. Frage:
Wie können Rechtsextremismus und Antisemitismus in Brandenburg wirksam bekämpft werden?
Stärkung von Alternativkulturen und -szenen; aktive Unterstützung von Aktivitäten gegen Rechts; Aufklärung und Bildungsangebote für mit Jugendlichen arbeitende,
8. Frage:
20 Jahre nach der friedlichen Revolution 1989 wird Brandenburg eine/n Beauftragte/n „zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur“ erhalten. Wie ist Ihre Meinung dazu?
Ich begrüße die Einsetzung dieses Beauftragten. Das Gesetz hätte aber nicht so "durchgepeitscht" werden dürfen, es bleiben zu viele Fragen offen.
9. Frage:
Wie kann sich Brandenburg in der gegenwärtigen Wirtschaftskrise am besten behaupten?
Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe durch Unterstützung von Unternehmensnetzwerken; Auflage eines Start-Up-Fonds und Investitionen der öffentlichen Hand.
10. Frage:
Was sind Ihre umweltpolitischen Forderungen für Brandenburg?
Energiewende forcieren: Regenerative Energien fördern; Ausstieg aus der Braunkohle; keine unterirdische Speicherung von CO2. Die Alleen retten!
11. Frage:
Wo sehen Sie den größten Handlungsbedarf im Verbraucherschutz?
Transparenz und Preiskontrolle im Bereich Daseinsvorsorge durchsetzen; finanzielle Ausstattung des Verbraucherschutzes sichern; gentechnikfreie Lebensmittel
12. Frage:
Was ist aus Ihrer Sicht das größte Problem in Ihrem Wahlkreis?
Durch starken Bevölkerungszuwachs seit der Wende sind enorme Investitionen in die öffentliche Infrastruktur notwendig, die die Kommunen nicht allein schaffen.
13. Frage:
Drei Dinge, die Sie mit dem Land Brandenburg verbinden:
Wunderschöne Landschaften mit endlosen Alleen, Spargel und Theodor Fontane.
14. Frage:
Angenommen, Sie hätten drei Wünsche frei, die sich erfüllen würden, welche wären das?
Gesundheit für meine Familie und Freunde und eine gerechte soziale Welt ohne Armut und Krieg - sind nur zwei Wünsche, aber die würden mir reichen...
15. Frage:
Welchen Ihrer Gegenkandidaten würden Sie am ehesten wählen und warum?
Ursula Nonnemacher - weil wir politisch gar nicht so weit auseinander sind und sie sehr engagiert und zielstrebig ihre Ziele verfolgt




















Meine Statements
Ich möchte gewählt werden, weil …
ich dafür kämpfe, dass Brandenburg sozialer, ökologischer und gerechter wird.
Meine Ziele für Brandenburg:
allen Kinder und Jugendlichen eine faire Chance auf Bildung und Entwicklung; Arbeit, von der die Menschen leben können; Sicherung der öffentl. Daseinsvorsorge
Meine Ziele für meinen Wahlkreis:
Unterstützung für die Kommunen bei der Schaffung und Sicherung kommunaler Infrastruktur, Kultur- und Sporteinrichtungen; Stärkung der Wirtschaftsregion