111. Rang
mit 39 Unterstützer-StimmenPartei: DIE LINKE
Listenplatz: 28
Direktkandidat/in im Wahlkreis
Barnim I
Wohnort: Biesenthal
Alter: 56
Familienstand: in einer Lebensgemeinschaft lebend
Margitta Mächtig DIE LINKE
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Deine Frage an Margitta Mächtig
Liebe Fr. Mächtig,
ich bin Schülerin an einem Gymnasium in Eberswalde. Angesicht der immer öfter werdenden Amokläufe in den deutschen Schulen würde ich gerne von Ihnen wissen, was Sie in Ihrem Landkreis und auch Die Linke im Allgemeinen für Maßnahmen einleiten werden. Ich bin schon sehr gespannt auf Ihre Antwort.
Mit frdl. Grüßen! L.M.
Liebe L.M., Sie sprechen ein schwieriges Problem an, zu dem es keine hundertprozentige Lösung gibt. Es gibt keinen sicheren Schutz vor Amokläufen. Dennoch müssen dringend Maßnahmen ergriffen werden, um derartige Gefahren zu reduzieren. Zunehmende Präsenz der Polizei an den Schulen und verschärfte Gesetze (mit Ausnahme des Waffengesetzes) sind nicht die Lösung. Wir brauchen eine Kultur des Hinschauens. Es braucht einen vertrauensvollen Umgang zwischen Schülern und Lehrern. Das ist nur möglich, wenn Lehrer Zeit für ihre Schüler haben, wenn Schülerinnen und Schüler individuell gefördert werden. Das geht nicht in Klassen, mit mehr als 30 Schülern. Wir brauchen an unseren Schulen neben Lehrkräften vor allem mehr Sozialarbeiter und Psychologen, die mit Schülerinnen und Schülern, die in irgendeiner Weise auffällig oder problematisch sind, arbeiten, sich deren Problemen widmen und ihnen Hilfe leisten. Unabhängig davon ist ein Klima von kritischer Offenheit eine wichtige Voraussetzung zur Verhinderung solcher Entwicklungen. Wir können es nicht verhindern aber wir alle können gemeinsam einer Entwicklung zu mehr Gewalt entgegenwirken, indem wir mehr miteinander reden, aufeinander achten.
Mich lassen die von der gegenwärtigen Koalition geduldeten, wenn nicht gar gebilligten Finanzräubereien, Kriegsabenteuer und Privatisierungsgeschehen nicht schlafen. Hier werden Wohl und Zukunft Deutschlands verspielt. Es gibt unendlich viel mehr Kritikwürdiges. Meine konkrete Frage: Sind sich die Wähler der großen Bedeutung der Wahl bewußt, wissen oder wenigstens ahnen sie, daß Die Linke gerade auch diese Schicksalsfragen im Blick hat und sich dadurch alternativlos bei der Wahl empfiehlt?
Lieber Herr Elsner, ich weiß natürlich nicht, wessen sich die Wählerinnen und Wähler bewusst sind. Aber ich nehme war, dass die Kritik an den Auslandseinsätzen der Bundeswehr von Tag zu Tag lauter wird, ich nehme war, dass das Vertrauen in die bestehende Regierung die Probleme des 21. Jahrhunderts lösen zu können sinkt und ich nehme war, dass zahlreiche Menschen nach politischen Alternativen suchen. Inwieweit dies zu einer höheren Wahlbeteiligung und zu einer stärkeren LINKEN führt, werden wir am 27. wahrnehmen können. Ich wünsche mir, dass sie bedenken, dass Wahlen auch immer ein Zeugnis für die Regierenden mit Versetzungsvermerk sind und sie die Chance wahrnehmen, sich an diesem Zeugnis zu beteiligen.
Wie stehen Sie zum geplanten Ausbau der Havel (VDE 17)?
DIE LINKE ist für die Einstellung des Planfeststellungsverfahrens für den Sacrow - Paretzer- Kanal. Dafür das die Planungen für den Ausbau der Schleuse in Kleinmachnow auf 115 m korrigiert und das VDE 17 mit der Umsetzung von notwendigen Instandhaltungs- und Sanierungsmaßnahmen qualifiziert beendet werden.DIE LINKE kritisiert, dass die Landesregierung immer noch am völlig überzogenen Vorhaben VDE 17 festhält. Die aktuellen Prognosen für das Verkehrsprojekt im Raum Berlin-Brandenburg gehen gegenüber den Ausgangsdaten von 1992 (14,4 Mio.Tonnen) von einer stark rückläufigen Entwicklung des Güterverkehrs aus. Die geplanten Ausbaumaßnahmen an der Havel sind deshalb wirtschaftlich nicht darstellbar, greifen in den ohnehin knappen Wasserhaushalt der Region ein, vernichten wertvolle Uferlandschaften und rauben bedrohten Tierarten den Lebensraum.
111. Rang
mit 39 Unterstützer-StimmenPartei: DIE LINKE
Listenplatz: 28
Direktkandidat/in im Wahlkreis
Barnim I
Wohnort: Biesenthal
Alter: 56
Familienstand: in einer Lebensgemeinschaft lebend
Fragen an Margitta Mächtig
1. Frage:
Die Arbeitslosenquote liegt in Brandenburg bei rund 12 Prozent. Wie kann die Arbeitslosigkeit abgebaut werden?
Durch enge Verbindung von Arbeitsmarktförderung und Unternehmen bei wachsender Verantwortung der Unternehmen für die Ausbildung des eigenen Fachkräftenachwuchs
2. Frage:
Welche Maßnahmen werden Sie ergreifen, um den Jugendlichen in Brandenburg eine berufliche Perspektive bieten zu können?
Förderung der Kontakte zwischen Schulen und Unternehmen der Region für eine wirkliche Ausbildungsoffensive, die dem Bedarf d. Barnimer Arbeitsmarktes entspricht
3. Frage:
Was raten Sie jemandem, der aus dem Land Brandenburg abwandern will?
Geh, lerne, sammle Erfahrungen und gewinne eine Weltanschauung und dann komm zurück, denn wir brauchen Dich, für einen starken Osten und ein starkes Brandenburg
4. Frage:
Wie stehen Sie zum Wahlrecht ab 16 Jahren für den Landtag und die Kommunalparlamente?
Ich bin für ein aktives Wahlrecht ab 16 Jahre für alle Wahlen und für ein passives Wahlrecht für die Kommunalvertretungen ab 16 und für den Landtag ab 18 Jahre.
5. Frage:
Welche jugendpolitischen Schwerpunkte werden Sie in den nächsten fünf Jahren umsetzen?
1. Jede/r kann die Schule besuchen, die er möchte u. für die seine Leistungen reichen.
2. Jede/r hat d. Recht auf einen Ausbildungsplatz m. Vermittlungschance
6. Frage:
Wie ist Ihre Haltung zu Studiengebühren an Brandenburger Hochschulen?
Ich bin gegen Studiengebühren in der Regelstudienzeit plus 50 Prozent der Jahre in allen Studiengänge egal ob Bachelor oder Master oder anderen Aufbaustudien.
7. Frage:
Wie können Rechtsextremismus und Antisemitismus in Brandenburg wirksam bekämpft werden?
1. durch Benennung u. Deutlichmachen des um sich greifenden Alltagsrassismus und Antisemitismus
2. Klare Haltung ohne Kompromisse
3. durch eine stärke Bildung
8. Frage:
20 Jahre nach der friedlichen Revolution 1989 wird Brandenburg eine/n Beauftragte/n „zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur“ erhalten. Wie ist Ihre Meinung dazu?
Ich halte ihn für falsch! Er wird die notwendige Arbeit zur psycho-sozialen Betreuung der Opfer der DDR nicht leisten können. Es ist nur eine Beruhigungspille.
9. Frage:
Wie kann sich Brandenburg in der gegenwärtigen Wirtschaftskrise am besten behaupten?
Entwicklung u.Sicherung stabiler regionaler Wirtschaftskreisläufe durch Unterstützung von Unternehmensnetzwerken u. Investitionen der öffentlichen Hand sichern.
10. Frage:
Was sind Ihre umweltpolitischen Forderungen für Brandenburg?
Entwicklung u. Nutzung regenerativer Energien. Schrittweise Ablösung der Kohleverstromung.
Eine Stratgie zur Abwassernutzung für den Grundwassererhalt vor Ort
11. Frage:
Wo sehen Sie den größten Handlungsbedarf im Verbraucherschutz?
In der Sicherung der breiten Öffentlichkeitsarbeit im Kampf um saubere nicht manipulierte Lebensmittel und Kosmetika u. den Ausbau der Beratungsangebote vor Ort
12. Frage:
Was ist aus Ihrer Sicht das größte Problem in Ihrem Wahlkreis?
Die zunehmende Kinder- und Altersarmut; die zunehmenden Bildungsdefizite bei Schulabgängern; zu wenig Ausbildungs- und Arbeitsplätze im prod. Gewerbe.
13. Frage:
Drei Dinge, die Sie mit dem Land Brandenburg verbinden:
Heimat-Familie-Freunde-Leben-Arbeit; viele schöne Seen und Wälder; Hoffnung auf ein besseres Leben für unsere Kinder u. die Überwindung der hohen Armut.
14. Frage:
Angenommen, Sie hätten drei Wünsche frei, die sich erfüllen würden, welche wären das?
das Wichtigste:Frieden hier, überall und für immer ; Bildung u. Arbeit für alle und; wünsche ich mir, dass meine Groß-Familie glücklich u. gesund bleib
15. Frage:
Welchen Ihrer Gegenkandidaten würden Sie am ehesten wählen und warum?
Dazu kenne ich meine Gegenkandidaten zu wenig, aber wählen würde ich sicher keinen von ihnen, da ich mich natürlich meiner Partei der LINKEN verpflichtet fühle.




















Meine Statements
Ich möchte gewählt werden, weil …
ich meine Arbeit in und für meinen Wahlkreis fortsetzen möchte und noch nicht alle selbstgesteckten Ziele erreicht habe. Manches braucht mehr Zeit und Ausdauer.
Meine Ziele für Brandenburg:
Ich möchte ein wirklich soziales Brandenburg, indem es nicht vom Geldbeutel abhängt, ob man eine Chance auf ein bildungsreiches und sinnerfülltes Leben hat.
Meine Ziele für meinen Wahlkreis:
Sicherung der Investitionen am Werbelinsee, in Hubertusstock und in der ehem. Landesklinik, Senkung der Kinder- und Altersarmut sowie der Arbeitslosigkeit.