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Fragen an Birgit Wöllert
1. Frage:
Die Arbeitslosenquote liegt in Brandenburg bei rund 12 Prozent. Wie kann die Arbeitslosigkeit abgebaut werden?
Aufbau eines öffentlich geförderten Beschäftigungssektors(Tariflohn), Förderung Klein- und Mittelständischer Unternehmen, Erschließung neuer Wirtschaftsfelder
2. Frage:
Welche Maßnahmen werden Sie ergreifen, um den Jugendlichen in Brandenburg eine berufliche Perspektive bieten zu können?
Stärkung der Verantwortung der Unternehmen für die Qualität betrieblicher Ausbildung, Praxislernen in Schulen in Kooperationen mit Betrieben und Einrichtungen
3. Frage:
Was raten Sie jemandem, der aus dem Land Brandenburg abwandern will?
Er/Sie soll sich umsehen, ausbilden, Erfahrungen sammeln und spätestens zur Familiengründung wieder nach Brandenburg kommen, um das Gelernte hier umzusetzen
4. Frage:
Wie stehen Sie zum Wahlrecht ab 16 Jahren für den Landtag und die Kommunalparlamente?
Ich bin dafür. Kinder und Jugendliche sollten aber vorher schon mehr Möglichkeiten haben, Demokratie zu lernen.
5. Frage:
Welche jugendpolitischen Schwerpunkte werden Sie in den nächsten fünf Jahren umsetzen?
Kooperation Schule- Jugendhilfe- Sozialarbeit, Unterstützung und Förderung von Projekten gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Gewalt
6. Frage:
Wie ist Ihre Haltung zu Studiengebühren an Brandenburger Hochschulen?
Ich lehne Studiengebühren ab, da Bildungszugänge grundsätzlich nicht von den persönlichen finanziellen Bedingungen abhängig sein dürfen
7. Frage:
Wie können Rechtsextremismus und Antisemitismus in Brandenburg wirksam bekämpft werden?
Vor allem durch Bildung und Aufklärung, auch durch eigene Erfahrungen mit erlebter Demokratie, klare rechtsstaatliche Regeln und Stärkung der Zivilgesellschaft
8. Frage:
20 Jahre nach der friedlichen Revolution 1989 wird Brandenburg eine/n Beauftragte/n „zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur“ erhalten. Wie ist Ihre Meinung dazu?
Ich bin für die Einsetzung dieses Beauftragten. Das jetzige Gesetz, das kurz vor Ende der Legislatur verabschiedet wurde, lässt allerdings zu viele Fragen offen
9. Frage:
Wie kann sich Brandenburg in der gegenwärtigen Wirtschaftskrise am besten behaupten?
Einmal durch Investitionen der öffentlichen Hand, aber auch durch die Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe und Unterstützung von Unternehmensnetzwerken
10. Frage:
Was sind Ihre umweltpolitischen Forderungen für Brandenburg?
Erneuerbare Energien müssen im Brandenburger Energiemix Vorrang haben. Sie schonen das Klima und schaffen neue Zukunft sichernde Arbeitsplätze
11. Frage:
Wo sehen Sie den größten Handlungsbedarf im Verbraucherschutz?
Die finanzielle Ausstattung des Verbraucherschutzes sichern, Kennzeichnung von Lebensmitteln, unabhängige Beratungen im Bereich Gesundheit
12. Frage:
Was ist aus Ihrer Sicht das größte Problem in Ihrem Wahlkreis?
Arbeitslosigkeit und Abwanderung junger Menschen, prekäre Beschäftigungsverhältnisse, die wachsende Anzahl von Kindern bis 12 Jahren in Armut
13. Frage:
Drei Dinge, die Sie mit dem Land Brandenburg verbinden:
Erwin Strittmatter, Energieland, Menschen mit denen man sich gemeinsam für Toleranz und gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit einsetzen kann
14. Frage:
Angenommen, Sie hätten drei Wünsche frei, die sich erfüllen würden, welche wären das?
Keine Kinderarmut, ein Schulsystem, das alle Kinder fördert, ihre Neugier anregt und sie auf lebenslanges Lernen vorbereitet, Arbeit von der man leben kann
15. Frage:
Welchen Ihrer Gegenkandidaten würden Sie am ehesten wählen und warum?
Rein inhaltlich sind mir die Wahlaussagen von Bündnis 90/Die Grünen am nächsten. Den Kandidaten kenne ich nicht persönlich




















Meine Statements
Ich möchte gewählt werden, weil …
ich mich konsequent sozial für gerechte Sozial- und Bildungspolitik einsetzen möchte, die verhindert, dass Gesundheit und Bildung immer mehr zur Ware werden
Meine Ziele für Brandenburg:
Sicherung von Reihenuntersuchungen in Kitas und Schulen durch den öffentlichen Gesundheitsdienst, gute gesundheitliche Versorgung in allen Regionen Brandenburgs
Meine Ziele für meinen Wahlkreis:
Kooperation öffentlicher, stationärer und ambulanter Gesundheitsleistungen, Schaffung und Erhalt von Existenz sichernden Arbeitsplätzen, Bildungsinvestitionen