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124. Rang
mit 29 Unterstützer-StimmenPartei: SPD
Listenplatz: 5
Direktkandidat/in im Wahlkreis
Havelland II
Wohnort: Potsdam
Alter: 53
Familienstand: verheiratet
Rainer Speer SPD
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Deine Frage an Rainer Speer
Hallo und Danke für die Antwort. Die Frage ist noch offen, wie werden die Gemeinden und Städte wieder handlungsfähig. Sollte das nicht priorität haben. Stichwort: Arbeitsplätze vor Ort! Natürlich sollte Potsdam eine schöne Mitte erhalten. Jedoch muss man erst essen, um denn tanzen zu können. Bitte teilen Sie mir als Gemeindevertreter mit, wie nun dieser Schuldenwahnsinn beendet werden kann. Wir verkaufen nun Gewerbegebietsteile und haben nichts davon - Tilgung. Arbeitsplätze müssen vor Ort entst
Nun, ich kenne die konkrete Situation nicht.
Aber es bleibt dabei: Die Entscheidung, einen Gewerbepark zu errichten und dafür Kredite aufzunehmen, verantwortet die Gemeinde. Wenn das Land Geld von Land, Bund und EU dazu gegeben hat, dann sollte das zur Abminderung der Zinslast der Kommune hinreichend sein.
Das Gleiche gilt für Wasser- und Abwasseranlagen.
Die Kommunen zahlen per Gesetz in den Solidaritätsfonds ein. Das wird von den "ordentlich" wirtschaftenden Kommunen durchaus kritisch gesehen...
Aber noch mal: ich kenne die konkrete Situation nicht.
Hallo, Ich möchte anfragen, ob man nicht erst die Kommunen von den Schulden entlasten sollte, ehe man Schlösser baut. Durch die ferfehlte Politik der 90er Jahren wurden die Kommunen in enorme Schulden gestürzt. Durch die Landesregierung aufgenötigte Wasser- und Abwasserzweckverbände und riesen Gewerbegebiete lassen keine Hoffnung aufkommen jemals die Schulden zu stemmen. Nun werden die Kommunen durch das Schuldenmanagement erpresst, Schulden anzuerkennen oder keine Entlastung zu bekommen. mfGr
Guten Tag! Eines der wesentlichen Errungenschaften der Wende war die Wiedererlangung der Kommunalen Selbstverwaltung. Angelegenheiten der Daseinsvorsorge werden in kommunaler Hoheit bestimmt. Die Landesregierung hat keine Zweckverbände aufgenötigt, schon gar nicht überdimensionierte Abwasserbehandlungsanlagen. Aus meiner Tätigkeit als Umweltstaatssekretär weiss ich, dass wir mit vielen Gemeinden im Clinch lagen, weil wir die überdimensionierten Anlagen abgelehnt haben. Nach 1990 mussten allerdings fast alle Anlagen erneuert werden bzw. mussten erst neue gebaut werden. Die Abwässer wurden zuvor unbehandelt in die Vorfluter gegeben, entsprechend sahen die Flüsse und Seen in der DDR auch aus. Das Land, der Bund und die Europäische Union haben diese kommunalen Aufgaben mit viel Geld unterstützt. Die Kommunen in Brandenburg sind im Vergleich der Ostdeutschen Länder die geringst verschuldeten. Sie sehen, ich teile Ihre Einschätzung nicht. Das Parlament in Potsdam benötigt vernünftige Arbeitsbedingungen. Die Mehrkosten der historischen Fassade sind durch Spenden ermöglicht worden. In Bezug auf das Schuldenmanagement: wer keine Schulden hat, braucht auch keine Entlastung.
Eine allerletztes Mal nerve ich. Sie behaupten: "Eine wachsende Zahl von Bürgern dieser Stadt wünscht sich die äussere Anmutung des von Ulbricht gesprengten Restes des Stadtschlosses zurück." Wie kommen Sie darauf? Haben Sie Belege? Alle, mit denen ich über das Thema spreche, finden das Schloß greulich. Warum sind beim Landtag nur die Potsdamer von Interesse? Was sagen die Leute in der Uckermarck, der Lausitz und der Prignitz dazu?
Na, dann will ich's noch mal versuchen. Wer auch immer 0l2503 ist....
Ich arbeite seit 1981 in Potsdam. Seit 1983 wohne ich auch hier.
Insofern sind mir auch die Stimmungen in der Potsdamer Bevölkerung nicht verborgen geblieben. Selbst, wenn es viele auch in meinem Bekanntenkreis gibt, die eine Schlossreplik ablehnen.
Nicht verborgen geblieben dürfte Ihnen jedoch die Resonanz auf die Aktivitäten des Schloßvereins und der Initiative MitteSchön!
Dazu gehört dann auch die Resonanz auf und das Ergebnis der Einwohnerbefragung zum Standort des neu zu errichtenden Landtages. Ich habe die Zahl der Beführworter des Projektes "historische Fassade" als zunehmend empfunden. Das ist subjektiv.
Das gilt auch für die Leute in der Uckermark, in der Lausitz und der Prignitz, die - auch wenn Sie (ol25039) das nicht glauben - eine starke Bindung an ihre Landeshauptstadt haben und sich mit mir freuen, dass sie immer schöner wird.
Sehr geehrter Herr Speer,
kein Dissens, dass die Sprengung des Schlosses nicht notwendig war und in einem diktatorischen Staat stattfand.
Bekomme ich noch eine Antwort auf die Frage nach dem System der Ausschreibung und der Kopplung von Architektur an Betreiber im ÖPP-Verfahren?
Grüße
Das gewählte Vergabeverfahren folgt dem Beschluss des Landtages zum Landtagsneubau vom Mai 2005. Dort heisst es, dass die Landesregierung "die Möglichkeit einer Öffentlich-Privaten-Partnerschaft prüfen" soll. Für diesen Fall, heißt es in dem Landtagsbeschluss weiter, soll "ein kombiniertes Architekten-/Investorenverfahren" stattfinden. Dies liegt auch in der Logik von ÖPP-Vorhaben, in denen alle Leistungen von der Planung über den Bau bis zur Finanzierung aus einer Hand angeboten werden, wovon man sich Wirtschaftlichkeits- und Effizienzvorteile verspricht. Das Verfahren wird also auf der Grundlage der Beschlüsse des Landtags durchgeführt. Alle wichtigen Informationen zum Thema Landtagsneubau finden Sie auch unter www.mdf.brandenburg.de (Bauen und Liegenschaften) und unter www.landtag.brandenburg.de (Aktuelles/Landtagsneubau).
Rainer Speer
der landtag wird ja jetzt als disney-schloss aufgebaut. entspricht es der ersten demokratischen volksvertretung in brb in den form gewordenen ausdruck von absolutismus, also diktatur, zu ziehen. und geben sie zu, dass mit der koppelung der architekturentwürfe in der ersten runde an betreiber, keine überzeugenden architektonischen entwürfe zu erwarten waren. der fehler also im ausschreibungsverfahren liegt? warum hat man nicht die besten architekten der welt eingeladen, diesen platz zu gestalten?
Der Neubau des Landtages ist kein Disneyschloss sondern ein Landtag. Mit Büros für Abgeorte, Sitzuingssälen für Ausschüsse und Fraktionen, einem Plenarsaal, Kantine, Restaurant usw...
Der Bundestag ist auch in einem historischen Gebäude untergebracht. Andere Landtage auch. Wo ist das Problem??
Eine wachsende Zahl von Bürgern dieser Stadt wünscht sich die äussere Anmutung des von Ulbricht gesprengten Restes des Stadtschlosses zurück. (Der Akt der Sprengung war diktatorisch und auch absolutistisch!)
Das ist doch nicht unanständig. Sie nutzen dazu alle Möglichkeiten der Demokratie - Öffentlichkeitsarbeit, Demonstrationen, Ausstellungen etc.
Der Landtag ist dem mit demokratischer Mehrheit gefolgt.
Nichts undemokratische, nichts absolutistisches, nichts diktatorisches. Weder beim Weg, noch bei der Architektur.
Das mag dem Einen gefallen und dem Anderen nicht.
Das ist aber nicht mehr und nicht weniger als gelebte Demokratie.
Rainer Speer
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Fragen an Rainer Speer
1. Frage:
Die Arbeitslosenquote liegt in Brandenburg bei rund 12 Prozent. Wie kann die Arbeitslosigkeit abgebaut werden?
Junge Menschen in Schule und Ausbildung bestmöglich qualifizieren. Brandenburg weiter als wirtschaftsfreundlichen Standort profilieren. Jobprogramme nutzen.
2. Frage:
Welche Maßnahmen werden Sie ergreifen, um den Jugendlichen in Brandenburg eine berufliche Perspektive bieten zu können?
Am Wichtigsten ist eine gute Bildung – sie ist die beste Garantie für beruflichen Erfolg. Qualifizierte junge Menschen haben gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt.
3. Frage:
Was raten Sie jemandem, der aus dem Land Brandenburg abwandern will?
Den Entschluss überprüfen. Brandenburg bietet heute viele Chancen. Schon jetzt haben wir teilweise Fachkräftemangel. Und: Wir haben hervorragende Hochschulen.
4. Frage:
Wie stehen Sie zum Wahlrecht ab 16 Jahren für den Landtag und die Kommunalparlamente?
Das politische Engagement von Jugendlichen ist leider gering. Nach Umfragen auch für ein Wahlrecht ab 16. Mitwirkungschancen sollten stärker genutzt werden.
5. Frage:
Welche jugendpolitischen Schwerpunkte werden Sie in den nächsten fünf Jahren umsetzen?
Die Qualität von schulischer Bildung erhöhen. Das 510-Stellen-Programm für die Jugendsozialarbeit sichern. Sportstätten und -vereine unterstützen.
6. Frage:
Wie ist Ihre Haltung zu Studiengebühren an Brandenburger Hochschulen?
Klares Nein zu Studiengebühren. Bildungschancen sollen davon abhängen, was man im Kopf, nicht davon was man in der Geldbörse hat.
7. Frage:
Wie können Rechtsextremismus und Antisemitismus in Brandenburg wirksam bekämpft werden?
Durch Aufklärung und politische Bildung. Durch das Engagement aller Demokraten. Und: Durch eine harte Linie von Polizei und Justiz.
8. Frage:
20 Jahre nach der friedlichen Revolution 1989 wird Brandenburg eine/n Beauftragte/n „zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur“ erhalten. Wie ist Ihre Meinung dazu?
Der Beauftragte kann einen Beitrag leisten. Er kann die notwendige kritische Aufarbeitung der Geschichte der DDR durch die ganze Gesellschaft nicht ersetzen.
9. Frage:
Wie kann sich Brandenburg in der gegenwärtigen Wirtschaftskrise am besten behaupten?
Klaren Kopf bewahren – wir Ostdeutschen sind krisenerprobt: Unternehmen helfen, Konjunkturprogramme beherzt umsetzen, Kurzarbeit nutzen – den Sturm abreiten.
10. Frage:
Was sind Ihre umweltpolitischen Forderungen für Brandenburg?
Großschutzgebiete sichern. Klimaforschung vorantreiben. Umweltwirtschaft und -technik weiter fördern. Energiewirtschaft schrittweise umbauen.
11. Frage:
Wo sehen Sie den größten Handlungsbedarf im Verbraucherschutz?
Da haben wir schon recht gute Standards. Ein wichtiger Fortschritt wäre, wenn ungebetene und nervige Telefonwerbung endlich wirksam unterbunden würde.
12. Frage:
Was ist aus Ihrer Sicht das größte Problem in Ihrem Wahlkreis?
Die Infrastruktur muss mit der wachsenden Einwohnerzahl Schritt halten. Also: Ausbau von Kitas, Schulen, Sport- und Freizeiteinrichtungen.
13. Frage:
Drei Dinge, die Sie mit dem Land Brandenburg verbinden:
Kiefern. Wasser. Backstein.
14. Frage:
Angenommen, Sie hätten drei Wünsche frei, die sich erfüllen würden, welche wären das?
Nachts träumen – am Tag arbeiten.
15. Frage:
Welchen Ihrer Gegenkandidaten würden Sie am ehesten wählen und warum?
Da verweise ich auf die Antwort auf die Frage „Ich möchte gewählt werde, weil ...“!




















Meine Statements
Ich möchte gewählt werden, weil …
ich glaube, dass ich für die Bürgerinnen und Bürger in meinem Wahlkreis und in Brandenburg viel bewegen kann und bereit bin, mich dafür voll zu engagieren.
Meine Ziele für Brandenburg:
Ein lebenswertes Land. Eine moderne und zukunftsorientierte Wirtschaft. Vernünftige Arbeitsverhältnisse mit fairem Lohn – Mindestlohn statt Lohndumping.
Meine Ziele für meinen Wahlkreis:
Förderung der Wirtschaft. Ausbau von Kitas, Schulen und Sportstätten. Verbesserung der Bildungschancen für alle Kinder. Gute Bus- und Zugverbindungen.