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108. Rang

mit 43 Unterstützer-Stimmen

Partei: SPD
Listenplatz: 17
Direktkandidat/in im Wahlkreis
Havelland I

Wohnort: Nauen
Alter: 56
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Udo Folgart SPD

Meine Statements


Ich möchte gewählt werden, weil …

ich mitwirken will, dass Brandenburg sich positiv entwickelt, die Menschen eine Perspektive haben und sich hier wohl fühlen.

Meine Ziele für Brandenburg:

Gute Bildung und Personalausstattung in Kita und Schule, soziale Gerechtigkeit, Jobs, Mindestlohn, Agrarwirtschaftsinitiative stärken

Meine Ziele für meinen Wahlkreis:

Erhöhung der Lebensqualität, Stärkung Ländl. Raum, Stärkung der mittelständ. Unternehmen, Erhaltung bzw. Verbesserung der Infrastruktur in Städten & Gemeinden

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Manfred Loosen fragt vor mehr als 2 Jahren

Sollte die Genkartoffel-Amflora tatsächlich erlaubt werden, wenn es nach Udo Folgart ginge?
Kann man vor den Gefahren von Gentechnik wirklich die Augen verschließen?
Wird gentech-freier Anbau (z.B. Ökolandbau) überhaupt noch möglich sein, wenn Gentechnik erst einmal in großem Maße betrieben wird?

Udo Folgart

Zur Zeit gibt es in Deutschland keine gentechnisch veränderten (gv)Pflanzen, die für den Anbau zugelassen sind. Aktuell gibt es wenig Gründe für die deutsche Landwirtschaft, auf den Anbau von gv-Pflanzen zu setzen. Die Mehrheit der Verbraucher möchte keine GVO - Produkte und dem tragen die Landwirte Rechnung.
Ich setze mich für eine sachliche Diskussion zum Thema Gentechnik ein: Chancen und Risiken müssen sorgfältig geprüft und abgewogen werden. Solange die Unbedenklichkeit von „Amflora“ oder anderer gv-Sorten für Mensch und Umwelt nicht sicher bescheinigt werden kann, können sie nicht zugelassen werden.
Die SPD hat Verbrauchern und Landwirten Wahlfreiheit versprochen: Wenn gentechnikfreier Anbau (z. B. auch Ökolandbau) durch den Anbau von GVO - Pflanzen gefährdet würde, dürfte eine Zulassung für den Anbau nicht erfolgen. Damit solche Aspekte berücksichtigt werden, fordert die SPD eine Änderung des EU – Zulassungsverfahrens.
Problematisch in diesem Zusammenhang ist auch die Erteilung von Biopatenten, die von uns strikt abgelehnt wird. Diese bedroht die Sortenvielfalt (über 200 Kartoffelsorten in Deutschland), die weitere Züchtung und privatisiert ein bislang öffentliches Gut.

189_spd_udo_folgart
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Fragen an Udo Folgart


1. Frage:

Die Arbeitslosenquote liegt in Brandenburg bei rund 12 Prozent. Wie kann die Arbeitslosigkeit abgebaut werden?

Ausschöpfung aller Jobprogramme, bessere Vermittlung, Unterstützung der Betriebe bei der Krisenbewältigung; mittelfristig die Bildung/ Ausbildung verbessern

2. Frage:

Welche Maßnahmen werden Sie ergreifen, um den Jugendlichen in Brandenburg eine berufliche Perspektive bieten zu können?

Gute Schulnoten sind klare Voraussetzungen, Schüler-Bafög, enge Vernetzung Schule-Wirtschaft, Werbung für Grüne Berufe, Tourismus- und Dienstleistungsbranche

3. Frage:

Was raten Sie jemandem, der aus dem Land Brandenburg abwandern will?

Bleiben,nach Chancen und Möglichkeiten suchen, Ideen entwickeln und arbeiten! Brandenburg braucht seine Menschen und bietet auch zunehmend bessere Perspektiven.

4. Frage:

Wie stehen Sie zum Wahlrecht ab 16 Jahren für den Landtag und die Kommunalparlamente?

Es hängt von den Jugendlichen ab, von ihrer Reife. Wenn sie sich stärker einbringen, ernsthaft engagieren, bin ich dafür. Gute Beispiele sind Jugendparlamente.

5. Frage:

Welche jugendpolitischen Schwerpunkte werden Sie in den nächsten fünf Jahren umsetzen?

Schulabschluss für alle Schüler; Schulschwänzer/-abbrecher-Projekte, Berufsorientierung fördern; 510-Stellenprogramm fortsetzen;mehr Angebote im Freizeitbereich

6. Frage:

Wie ist Ihre Haltung zu Studiengebühren an Brandenburger Hochschulen?

Für das Erststudium darf es keine Studiengebühren geben, eine alte Forderung der SPD, damit niemand wegen des Geldbeutels der Eltern ausgeschlossen wird.

7. Frage:

Wie können Rechtsextremismus und Antisemitismus in Brandenburg wirksam bekämpft werden?

Ich engagiere mich für Schule mit Courage, ohne Gewalt. Bildung und Erziehung sind wichtig, Gesellschaft und Staat gefordert, energisch einzugreifen, wenn nötig

8. Frage:

20 Jahre nach der friedlichen Revolution 1989 wird Brandenburg eine/n Beauftragte/n „zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur“ erhalten. Wie ist Ihre Meinung dazu?

Es ist nötig, um aus der Vergangenheit für die Zukunft zu lernen. Hilfe für Betroffene, aber auch Versöhnung mit jenen, die sich für die Demokratie einsetzen!

9. Frage:

Wie kann sich Brandenburg in der gegenwärtigen Wirtschaftskrise am besten behaupten?

Mut, Entschlossenheit, Ideen, Engagement jedes Einzelnen, Hilfen für Unternehmen, Konjunkturpakete, Stärkung der Märkte, Nutzung der Kurzarbeiterregelung.

10. Frage:

Was sind Ihre umweltpolitischen Forderungen für Brandenburg?

Verringerg. des CO2-Ausstoßes für eine gesunde Umwelt, keine Zersiedlung,Schutz der Naturräume im Einklang m. der Forst- und Landwirtschaft sowie d. Gartenbaus.

11. Frage:

Wo sehen Sie den größten Handlungsbedarf im Verbraucherschutz?

Produktkennzeichnungspflicht, vernünftige, faire Energiepreise, Stärkung der Verbraucherschutzzentralen

12. Frage:

Was ist aus Ihrer Sicht das größte Problem in Ihrem Wahlkreis?

Es fehlen industr. Arbeitgeber. Die Strukturschwäche wirkt im westl. Teil des Havellandes immer noch stärker, der östl. Teil profitiert sehr von der Berlinähe.

13. Frage:

Drei Dinge, die Sie mit dem Land Brandenburg verbinden:

Märkischer Sand, Brandenburgische Agrarwirtschaftsinitiative und Ministerpräsident Matthias Platzeck

14. Frage:

Angenommen, Sie hätten drei Wünsche frei, die sich erfüllen würden, welche wären das?

Ausreichend Beschäftigung und gesunde Lebensmittel für glückliche Menschen im Energieland Brandenburg

15. Frage:

Welchen Ihrer Gegenkandidaten würden Sie am ehesten wählen und warum?

Zum einen kenne ich noch gar nicht alle, zum anderen schätze ich nicht jeden. Diese Entscheidung überlasse ich dem Wähler, ich werbe natürlich für mich.