Liebe Potsdamerinnen und Potsdamer,
mit diesen Zeilen möchte ich mich Ihnen vorstellen, ein wenig von meinem Leben erzählen. Damit Sie erfahren können, woher ich komme, wofür ich stehe. Sowohl als Stadtverordneter als auch als Potsdamer Kandidat zur Landtagswahl am 27. September 2009. Lassen Sie uns ins Gespräch kommen! Dafür habe ich...
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13. Rang
mit 571 Unterstützer-StimmenPartei: SPD
Listenplatz: 37
Direktkandidat/in im Wahlkreis
Potsdam II
Wohnort: Potsdam
Alter: 39
Familienstand: verheiratet, eine kleine Tochter
Mike Schubert SPD
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Deine Frage an Mike Schubert
Guten Morgen, Herr Schubert. Im Wahlkampf weisen Sie nicht zum ersten Mal auf die Notwendigkeit hin, dass Kitas und Schulen saniert werden müssen und in Potsdam preiswerter Wohnraum fehlt. Leider haben Sie im politischen Alltag die Schwerpunkte aber bislang so gesetzt, dass viele Millionen (auch aus der Stadtkasse!) in den Aufbau von Stadtschloss und Stadtkanal gesteckt wurden. Wie sollen wir Ihnen Ihre sozialen Wahlkampfziele denn noch abkaufen?
Hallo Herr Weiss,
für den Landtagsbau gab es eine Mehrheit von Linken, CDU und SPD. Für die SPD ist die Mitte eine Aufgabe neben anderen Aufgaben. Mit SPD-Stimmen wurden z.B. seit 1999 rund 12 Mio. Euro im Schlaatz u. rund 8 Mio. Euro in Stern/Drewitz investiert. Gerade hat meine Fraktion ein kommunales Wohnungsbauprogramm für preiswerte Wohnungen mitbeantragt. Bei Kitas und Schulen habe ich selbst mehr als 10 Anträge gestellt um die Missstände zu beseitigen. An diesen Zielen arbeite ich weiter.
Hallo Herr Schubert,
Ihre Main-Points zur Wahl sind?
Danke vorab
Jessi
Ich will mich vor allem für meinen Potsdamer Wahlkreis stark machen. Meine Schwerpunkte dort lege ich auf die weitere Verbesserung der Infrastruktur, auf die Förderung von Neubau und die bedarfsgerechte Sanierung von Wohnungen, Schulen und Kitas. Im Land möchte ich darüber hinaus dafür werben, dass wir noch mehr als bisher die Chancen der Metropolenregion Berlin-Brandenburg nutzen. Hier liegt die größte Chance für wirtschaftliches Wachstum und Arbeitsplätze in Brandenburg.
Hallo Mike, Du möchtest die Chancen aus der Nähe zu Berlin besser nutzen. Worin siehst Du die Chancen, wie möchtest Du sie nutzen. Ist es für Dich verständlich, dass die SPD-geführte Landesregierung die länderübergreifende Marketingplattform Business Location Center verlassen hat, um etwas "Eigenes" aufzubauen? Für mich ein Skandal, da jedes Land für sich im europäischen Wettbewerb zu klein ist. Was denkst Du?
Grüße
Olaf
Ich würde mir wünschen, dass wir eher die Gemeinsamkeiten betonen. Ich werbe dafür, dass wir als Brandenburger den Zuzug in die Hauptstadtregion unterstützen, ihn als positiv begreifen. Denn jeder der hier wohnt, zahlt hier Steuern, konsumiert und stärkt damit die Wirtschaftskraft im Land. Das kommt auch den berlinfernen Regionen zu Gute. Große Hoffnungen verbinde ich mit der Fertigstellung des Flughafens BBI. Dies wird der Region einen Schub geben, den wir nutzen müssen.
Hallo Herr Schubert,
Potsdam ist als junge und kinderfreundliche Stadt bekannt. Werden Sie sich im Landtag dafür einsetzen, die Potsdamer Erfahrungen auch für das gesamte Land Brandenburg zu nutzen und somit dem demografischen Wandel entgegen zu wirken?
Ich glaube nicht, dass die Potsdamer Erfahrungen einfach übertragbar sind. Man muss die Situation vor Ort betrachten und dann Lösungen finden. Im Land müssen wir die Rahmenbedingungen weiter verbessern. Die SPD will z.B. den Betreuungsschlüssel für 0-3 jährige Kinder absenken und ein Schüler-Bafög einführen. Der demografische Wandel lässt sich aber nur wirksam bekämpfen, wenn wir Brandenburg interessant für Zuzüge machen. Dazu gehört soziale Infrastruktur und ein gutes Angebot an Arbeitsplätzen.
Es wird viel spekuliert, dass die heutige Jugend wahrscheinlich keine Rentengelder mehr erhält. Das kann doch nicht sein, oder?! Haben die SPD und sie Pläne, wie dies verhindert werden und auch jeder Steuerzahler später Rente beziehen kann?
Heutige Beitragszahler finanzieren die Rente der heutigen Senioren, zusätzlich gibt der Staat rund 80 Mrd. Euro Steuergelder pro Jahr dazu. Auch die heutigen Jugendliche werden eine gesetzl. Rente erhalten. Da es aber immer mehr Ältere und weniger Jüngere gibt, wird es wichtiger privat vorzusorgen. Darauf kann keiner mehr verzichten. Eine Möglichkeit ist z.B. die sog. Riester-Rente. Zur Stabilisierung der Renten für alle brauchen wir zum Beispiel auch Mindestlöhne aber auch mehr Kinder.
Sie sind ja dafür das mehr Straßen in Pdm saniert werden, wie stehen Sie zu unserem Kopfsteinplflaster in Babelsberg und der Innenstadt?
Die Kopfsteinpflasterstraßen in Babelsberg und der Innenstadt prägen das Straßenbild. Keiner möchte wohl ernsthaft eine Betonpiste durch das Holländer Viertel. Allerdings sind solche Straßen gerade für Eltern mit Kinderwagen und Rollstuhlfahrer, z.B. beim Überqueren der Straße ein Problem. Hier müssen intelligente Lösungen gefunden werden, um Straßenbild und Straßennutzung vernünftig zu verbinden, z.b. durch Streifen mit anderen Belägen, die ein Überqueren der Straße erleichtern.
Sie wollen Potsdam als Stadt für die jüngere Bevölkerung attraktiver macehn, damit dise nicht nach Berlin ziehen. Wie genau haben Sie sich dies vorgestellt?
Was wir vor allem für junge Menschen brauchen, sind Orte an denen sie sich ausprobieren können und preiswerter Wohnraum. Gerade hier macht sich das Fehlen von kleinen ein- bis zwei-Raum-Wohnungen bemerkbar. Auch für Studentinnen und Studenten fehlen weitere Wohnheimplätze. Im Land will ich mich für den Erhalt des 510-Stellen-Programms für die Jugendarbeit und für die Förderung des Neubaus von Wohnungen und der Schaffung / Verbesserung von studentischem Wohnraum einsetzen.
Schön, dass Sie sich für den Wohnungsneubau einsetzen. Wäre es nicht schon eine Schritt vorwärts erstmal humane Mietpreise in Potsdam durchzusetzen, anstatt neu zu bauen?
Wenn Sie unter humanen Mietpreisen verstehen, dass Potsdam ausreichenden Wohnraum in jedem Preissegment haben muss, dann lässt sich dies nur eingeschränkt beeinflussen. Stadt und Land können Anreize für den Neubau setzen und Menschen, die sich den Wohnraum nicht allein leisten können, unterstützen. Es besteht aber keine rechtliche Handhabe, mit der wir Vermieter zu - wie sie es nennen - humanen Mietpreisen zwingen können. Anreize für den Neubau, um das Angebot zu erweitern könnten helfen.
Wenn die ISES den innerstädtischen Verkehr wirksam entlasten soll, warum endet sie dann nicht mehr auf der Zeppelinstraße, sondern bereits in der Dortusstraße?
Schluss mit Stau. Damit hat die SPD im letzen Kommunalwahlkampf für die kurze Variante der ISES, also einer Verlängerung der Friedrich-List-Str. entlang der Bahnlinie bis zur Dortustr. geworben. Dies soll für eine Entlastung all derer sorgen, die täglich durch die Mitte fahren müssen. Der Unterschied zur Variante bis zur Zeppelinstraße liegt darin, das bei dieser Variante die Anbindung durch das Wohngebiet Kiwitt erfolgen. Dies würde durch die kurze Variante vermieten.
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Fragen an Mike Schubert
1. Frage:
Die Arbeitslosenquote liegt in Brandenburg bei rund 12 Prozent. Wie kann die Arbeitslosigkeit abgebaut werden?
In der Krise müssen wir Unternehmen vor Ort unterstützen, unsere Wachstumskerne weiter stärken, vorhandene Jobprogramme nutzen und in Ausbildung investieren.
2. Frage:
Welche Maßnahmen werden Sie ergreifen, um den Jugendlichen in Brandenburg eine berufliche Perspektive bieten zu können?
Einführung des Schüler-Bafögs. Unternehmen bei der Schaffung von Jobs unterstützen, d.h. z.B. durch Standortmarketing, gezielter Förderung und Bürokratieabbau.
3. Frage:
Was raten Sie jemandem, der aus dem Land Brandenburg abwandern will?
Zu bleiben, sich hier zu qualifizieren, denn Brandenburg wird in den kommenden Jahren unter Fachkräftemangel leiden.
4. Frage:
Wie stehen Sie zum Wahlrecht ab 16 Jahren für den Landtag und die Kommunalparlamente?
Wer alt genug ist als Azubi Sozialabgaben an den Staat zu zahlen, sollte auch mitentscheiden, d.h. wählen dürfen. Initiative muss von den Jugendlichen kommen.
5. Frage:
Welche jugendpolitischen Schwerpunkte werden Sie in den nächsten fünf Jahren umsetzen?
Jugendarbeit braucht Kontinuität. Sicherung des 510-Stellen-Programms. Unterstützung von Sport und Kultur als präventiven Arbeit. Bildungschancen für jeden.
6. Frage:
Wie ist Ihre Haltung zu Studiengebühren an Brandenburger Hochschulen?
Die SPD lehnt Studiengebühren für das Erststudium ab. Brandenburg braucht dringend aus-gebildete Fachkräfte.
7. Frage:
Wie können Rechtsextremismus und Antisemitismus in Brandenburg wirksam bekämpft werden?
Durch eine Fortsetzung von Aufklärung, konsequenter Strafverfolgung und zivile Strukturen, die ein Gegengewicht bilden. Und durch null Toleranz für Intoleranz.
8. Frage:
20 Jahre nach der friedlichen Revolution 1989 wird Brandenburg eine/n Beauftragte/n „zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur“ erhalten. Wie ist Ihre Meinung dazu?
Ohne Aufarbeitung gibt es nur Verdrängung. Erst objektive Aufarbeitung schafft die Chance auf Auseinandersetzung ohne zu verteufeln oder zu verharmlosen.
9. Frage:
Wie kann sich Brandenburg in der gegenwärtigen Wirtschaftskrise am besten behaupten?
Durch eine zügige Umsetzung der Konjunkturmittel des Bundes vor allem bei Kitas und Schu-len und durch Hilfen auch für Klein- und Mittelständler.
10. Frage:
Was sind Ihre umweltpolitischen Forderungen für Brandenburg?
Verringerung CO2-Ausstoßes durch energetische Sanierung der Wohnungsbestände und der öffentlichen Gebäude, Ausbau öffentlicher Nahverkehr, keine Zersiedelung
11. Frage:
Wo sehen Sie den größten Handlungsbedarf im Verbraucherschutz?
Schutz der Persönlichkeitsrechte im Internet, Kennzeichnung von Produkten, Transparenz bei Energiepreisen, Sicherung der Beratung durch Verbraucherzentralen
12. Frage:
Was ist aus Ihrer Sicht das größte Problem in Ihrem Wahlkreis?
Bezahlbares u. bedarfsgerechtes Wohnen für alle zu ermöglichen. Es gibt zu wenig Woh-nungen u. mangelt an altersgerechten Wohnungsangeboten für Junge und Alte.
13. Frage:
Drei Dinge, die Sie mit dem Land Brandenburg verbinden:
Zu Hause, Menschen mit „Herz und Schnauze“, viele Seen und Flüsse
14. Frage:
Angenommen, Sie hätten drei Wünsche frei, die sich erfüllen würden, welche wären das?
Die Universalwünsche aller für alle: Gesundheit und Frieden; Für mich persönlich die Chance, meine Ziele für Potsdam im Landtag auch umsetzen zu können.
15. Frage:
Welchen Ihrer Gegenkandidaten würden Sie am ehesten wählen und warum?
Ich kenne zwar einige Kandidaten bereits. Ich werde wohl aber erst ihre 15 Antworten bei www.wahlbotschafter.de lesen.
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Alter: 39
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Listenplatz: 37
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Wohnort: Potsdam
Alter: 39
Familienstand: verheiratet, eine kleine Tochter
Wenn man ganz unten ist, ändert sich der Blick auf die Welt.
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Liebe Potsdamerinnen und Potsdamer,
mit diesen Zeilen möchte ich mich Ihnen vorstellen, ein wenig von meinem Leben erzählen. Damit Sie erfahren können, woher ich komme, wofür ich stehe. Sowohl als Stadtverordneter als auch als Potsdamer Kandidat zur Landtagswahl am 27. September 2009. Lassen Sie uns ins Gespräch kommen! Dafür habe ich...
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Meine Statements
Ich möchte gewählt werden, weil …
ich mich im Landtag für meine Heimatstadt Potsdam stark machen will. Ich will erreichen, dass Brandenburg die Chancen aus der Nähe zu Berlin noch besser nutzt.
Meine Ziele für Brandenburg:
bezahlbares Wohnen, Mindestlöhne, sinkende Arbeitslosigkeit, mehr Lehrer und Erzieher, eine starke Hauptstadtregion als Wachstumsmotor für das ganze Land
Meine Ziele für meinen Wahlkreis:
Potsdam muss für alle lebenswert u. bezahlbar sein. Es werden energetisch sparsame und preiswerte Wohnungen gebraucht. Schulen und Kitas müssen saniert werden.