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mit 128 Unterstützer-StimmenPartei: Bündnis 90 / Die Grünen
Listenplatz: 1
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Potsdam I
Wohnort: Potsdam
Alter:
Familienstand: 2 Kinder (16 & 19)
Marie Luise von Halem Bündnis 90 / Die Grünen
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07.12.2011 | 13:58 | Grüne Fraktion Landtag Brandenburg - Pressrelations (Pressemitteilung)
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07.12.2011 | 13:58 | Grüne Fraktion Landtag Brandenburg - Pressrelations (Pressemitteilung)
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Deine Frage an Marie Luise von Halem
Hallo Frau von Halem,
ist es Ihne bekannt, dass Windkraftanlagen nur betrieben werden können, indem Gas, Kohle und Kernkraftwerke ständig standby laufen? Es wird zur Zeit 20 % Kohle umsonst verbrannt, um auf den plötzlichen Stillstand von WEAn zu reagieren. Ist es Ihnen bekannt, dass Windkraftanlagen zu nahe an der Wohnbebauung besonders Kinder und ältere Menschen in ihrer Gesundheit schädigen können. Auch haben diese Menschen keine lange Lebenserwartung (2000 m - Nina Pierpont etc.) mfr. Gr. WN
Marie Luise von Halem hat bisher noch keine Antwort geschrieben.
S g F von Halem,
was ist eine selbstgebastelte (gerne auch noch mit 5 bis 50 Mio. geteilte) Moral, die sich über geltendes Gesetz in für 1 Demokratie wesentliche Rechte wie das zur Ausübung eines pol. Mandates hinwegsetzt? Was ist diese „Moral“, wenn sie an die Macht kommt? Etwas anderes als Diktatur doch wohl nicht? Auweia! Fehlt Ihnen Rechtsempfinden, negieren sie geltende Gesetze in aller Großherrlichkeit, besoffen von der eigenen „Moralität“? So wollen Sie alle Brandenburger vertreten?
Sehr geehrter Herr Willuhn,
ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie Ihre Frage an mich etwas klarer formulieren könnten.
Grüne Grüße,
Marie Luise v. Halem.
Und es kennt den Gedanken der Resozialisierung, Die Christen sprechen von Vergebung und Reue. Und so weiter.
Nur dann nicht, wenn es politisch genutzt werden kann.
Sie erinnern sich noch an streetfighting Joschka (seine beste Phase, übrigens).
Und jetzt meine Frage: Finden Sie Ihre Äußerungen nicht auch sehr kurz gedacht (wenn überhaupt), ehrabschneidend bis ekelhaft und zudem nicht darauf gerichtet, Zusammenleben in diesem komischen ehedem zweigeteilten Staat zu organisieren?
siehe unten!
Weiter gehts, die Anzahl der Zeichen .... von denen Sie, nein über die sprechen. Aber nicht konkret, nicht konkret darüber, was sie getan oder nicht getan haben und ob das heute noch zu einem Ausschluss von pol. Ämtern führen darf. Die beiden sind nicht einmal verurteilt worden, sollen aber - bis wann eigentlich - ausgeschlossen sein von allen pol. Ämtern? Nach meinem Dafürhalten fehlt Ihnen jegliches Rechtsverständnis. Das deutsche Recht kennt die Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte.
Marie Luise von Halem hat bisher noch keine Antwort geschrieben.
"Mir geht es weder darum, ehemaligen IM das politische Betätigungsrecht abzusprechen, noch zu bestreiten, dass sie sich ändern können. Die Wahl eines ehemaligen Stasi-Mitarbeiters ins Kabinett ginge zu weit und verstieße meines Erachtens gegen die gebotene politische Kultur." werden Sie zitiert. Was ist politische Kultur nach Ihrem Verständnis und was ist "gebotene" pol. Kultur? Ebenfalls nach Ihrem Verständnis. Kleine Hilfestellung. Es geht auch konkret. Es geht konkret um zwei Menschen, von
Sehr geehrter Herr Willuhn,
auch mir ist klar, dass Stasi nicht gleich Stasi ist. Aber unter politischer Kultur verstehe ich einen höheren Anspruch an politische Integrität als sich dadurch manifestiert, ob jemand verurteilt worden ist. Aus meiner Sicht ist und bleibt es ein inakzeptables Signal, ehemalige IM's ins Kabinett zu berufen. Um das Zusammenleben in diesem Staat zu organisieren, muss auch an die Perspektive der Stasi-Opfer gedacht werden. Auch die leben hier weiter und haben ein Recht auf eine Demokratie, deren höchste VertreterInnen sie nicht an die dunklen Punkte der eigenen Biografie erinnern. Da werden wir als Erben von Bündnis 90 wahrscheinlich noch lange anderer Meinung sein als Sie als Vertreter der Linken.
90 grüne Grüße, Marie Luise v. Halem.
Qualität hört sich gut an. Offensive auch. Verbinden. Qualitätsoffensive. Mmmhh, reicht noch nicht. Also noch was davor. Deutliche Qualitätsoffensive! Was ist eine undeutliche Qualitätsoffensive, eine deutliche Quantitätsdefensive?
Was ist Schlagwort an Schlagwort an Schlagwort? Mehr Qualität?
Sehr geehrter Herr Willuhn,
entnehme ich Ihren Wortbrocken richtig, dass Sie sich auf meine Äußerungen zur Bildungspolitik beziehen? Wenn ja, dann kann ich Ihnen zur Erläuterung sagen, dass wir nicht nur mehr Lehrerinnen und Lehrer sowie BetreuerInnen einstellen wollen, sondern auch die Qualität im Bildungssystem deutlich erhöhen. Dazu wünschen wir uns bundesweit einheitliche Qualitätsstandards in Kitas, mehr Fortbildungsmöglichkeiten (mehr Zeit dafür und mehr inhaltlich gute Angebote) für Lehrpersonal sowie eigenständig von jeder einzelnen Schule zu verwaltende Fortbildungsbudgets.
Da in der Medienberichterstattung oft nur sehr wenig Raum zur Verfügung gestellt wird - wie Ihnen als Profi sicher bekannt ist - müssen Inhalte verkürzt werden. So entsteht die 'Qualitätsoffensive'. Ich hoffe, mit meinen obigen Zeilen Ihren Wünschen nach Auflösung der Schlagworte Genüge getan zu haben. Noch detailliertere Antworten finden Sie in unserem Wahlprogramm zur Landtagswahl unter www.grünfürbrandenburg.de.
Grüne Grüße, Marie Luise v. Halem.
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Fragen an Marie Luise von Halem
1. Frage:
Die Arbeitslosenquote liegt in Brandenburg bei rund 12 Prozent. Wie kann die Arbeitslosigkeit abgebaut werden?
Wir legen den Fokus auf umweltschonende Produkte und Dienstleistungen sowie regionale Wirtschaftskreisläufe. Dort enstehen die Arbeitsplätze der Zukunft.
2. Frage:
Welche Maßnahmen werden Sie ergreifen, um den Jugendlichen in Brandenburg eine berufliche Perspektive bieten zu können?
Wir wollen die Schulausbildung verbessern und allen gute Abschlüsse ermöglichen. Wir wollen Kinder und Jugendliche fördern und sie nicht aussondern.
3. Frage:
Was raten Sie jemandem, der aus dem Land Brandenburg abwandern will?
Aufenthalte in der Fremde zeigen neue Perspektiven und bereichern das Leben. Wenn daraus eines Tages gute Ideen für Brandenburg werden, umso besser.
4. Frage:
Wie stehen Sie zum Wahlrecht ab 16 Jahren für den Landtag und die Kommunalparlamente?
Verantwortung wird nur übernehmen, wer ernst genommen wird und auch entscheiden darf: In diesem Sinne fordern wir das Wahlrecht ab 16 schon seit langem!
5. Frage:
Welche jugendpolitischen Schwerpunkte werden Sie in den nächsten fünf Jahren umsetzen?
Bessere Schulausbildung, mehr Mitbestimmungsrechte in Schule und bei der kommunalen Jugendpolitik, Auffangprogramm für SchulabbrecherInnen.
6. Frage:
Wie ist Ihre Haltung zu Studiengebühren an Brandenburger Hochschulen?
Studiengebühren zementieren Abhängigkeit des Bildungserfolges von der sozialen Herkunft . Das halten wir für unvertretbar und wenden uns deshalb strikt dagegen.
7. Frage:
Wie können Rechtsextremismus und Antisemitismus in Brandenburg wirksam bekämpft werden?
Das Wichtigste ist, Menschen den Wert der Demokratie zu vermitteln und ihnen früh Gestaltungschancen geben. Parallel brauchen wir Aufklärung und Strafverfolgung
8. Frage:
20 Jahre nach der friedlichen Revolution 1989 wird Brandenburg eine/n Beauftragte/n „zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur“ erhalten. Wie ist Ihre Meinung dazu?
Wie peinlich, dass die SPD dazu 20 Jahre gebraucht hat ....
9. Frage:
Wie kann sich Brandenburg in der gegenwärtigen Wirtschaftskrise am besten behaupten?
Wirtschaftsförderung muss an sozialen und ökologischen Kriterien ausgerichtet sein. Die Regionen brauchen mehr eigene Kompetenzen (dezentraler Ansatz).
10. Frage:
Was sind Ihre umweltpolitischen Forderungen für Brandenburg?
Wir wollen Beteiligungsrechte sichern, Landnutzung dem Klimawandel anpassen, Großschutzgebiete erhalten und eine verbindliche Biodiversitätsstrategie.
11. Frage:
Wo sehen Sie den größten Handlungsbedarf im Verbraucherschutz?
Wir brauchen im Land mehr Lebensmittelüberwachung, Qualitätssicherungsstandards im Pflegebereich und Verbraucherberatung zum Thema Klimaschutz.
12. Frage:
Was ist aus Ihrer Sicht das größte Problem in Ihrem Wahlkreis?
Leider ist es der knappe Haushalt, der der Stadt nur wenig Gestaltungsspielraum lässt.
13. Frage:
Drei Dinge, die Sie mit dem Land Brandenburg verbinden:
wunderbare Naturlandschaften; interessante Menschen; das Loch in der Mitte
14. Frage:
Angenommen, Sie hätten drei Wünsche frei, die sich erfüllen würden, welche wären das?
kleine Tierchen, die klimaschädliche Gase zersetzen; ein bisschen mehr Humor in dieser Welt; kein Misstrauen mehr gegenüber politischen Parteien
15. Frage:
Welchen Ihrer Gegenkandidaten würden Sie am ehesten wählen und warum?
Sven Petke. Ohne dessen Politkabarett wäre die Landespolitik deutlich phantasieloser.




















Meine Statements
Ich möchte gewählt werden, weil …
nur wir Wirtschafts- mit Klima & Umweltpolitik verbinden, gute Bildungspolitik machen ohne auszugrenzen und dabei immer über Legislaturperioden hinaus denken.
Meine Ziele für Brandenburg:
Ich will eine klimafreundliche Politik, eine deutliche Qualitätsoffensive für Kita & Schule, einen gut funktionierenden Nahverkehr und ein tolerantes Land.
Meine Ziele für meinen Wahlkreis:
Potsdam als Vorreiterin im Klimaschutz (z.B. energetische Gebäudesanierung, mehr Fahrradfreundlichkeit) und bei Bürgerbeteiligung, Toleranz & Gleichberechtigung